Die Gemeinde ist das Zentrum kirchlichen Lebens, in dessen Mittelpunkt der Besuch der Gottesdienste sowie die individuellen Seelsorgeangebote stehen.

Gemeinschaft in der Gemeinde ist mehr als bloße Geselligkeit und fröhliches Beisammensein – Gemeinschaft der Gläubigen bedeutet: gemeinsam glauben und hoffen, miteinander Leid tragen und Freude erleben, einander tragen und füreinander da sein, einander achten und füreinander beten, miteinander Gottes Wort hören und Heiliges Abendmahl feiern. Solch eine Gemeinschaft heißt: miteinander Gott erleben!

Uns – Menschen unterschiedlicher Herkunft und Bildung, mit verschiedenen Interessen und aus unterschiedlichen Lebensverhältnissen – vereint das gemeinsame Glaubensziel: nach der Werteordnung, die sich aus dem Evangelium Jesu Christi und den Zehn Geboten ergibt, zu leben und sich vorzubereiten auf die Wiederkunft Jesu Christi. Das Glaubensziel prägt unsere lebendige Gemeinschaft. Sie wird vor allem in den Gottesdiensten erlebt sowie bei vielfältigen Begegnungen der Gläubigen jeden Alters.

Wesentlicher Bestandteil unserer Gemeinden in Süddeutschland ist das lebendige Zusammenwirken von Jung und Alt, Arm und Reich, Krank und Gesund. So wird Anteil genommen an Freud und Leid des Einzelnen. Das innere Verbundensein – das sich schon darin ausdrückt, dass wir einander als „Bruder“ und „Schwester“ verstehen und anreden – zeigt sich in der gegenseitigen Achtung und Rücksichtnahme.

Vielen von uns ist es wichtig, sich in die Gemeinschaft in der Gemeinde einzubringen und in einem Teil unserer Freizeit kirchliche Aufgaben zu erfüllen. So können wir in unserem Aufgabenfeld das Gemeindeleben aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen. „Wir sind Kirche, wir sind Gemeinde!“

Und wenn wir auf Geschäftsreisen oder im Urlaub die Gottesdienste besuchen, fühlen wir uns in den dortigen Gemeinden ebenfalls zu Hause.

Als aktive Kirchenmitglieder sind nicht wenige von uns auch sozial engagiert und betätigen sich im öffentlichen Leben.