Menschen mit Behinderungen die Teilhabe an allen Veranstaltungen der Kirche zu ermöglichen, ist selbstverständliches christliches Handeln. Nicht zuletzt deshalb wird die Barrierefreiheit in den Kirchengebäuden stetig verbessert.

Besonderen Unterstützungsbedarf haben Gemeindemitglieder mit körperlicher Behinderung, mit geistiger Behinderung und mit Sinnesbehinderungen (wie Gehörlosigkeit, Blindheit, Taubblindheit) sowie ihre Angehörigen.

Für Kirchenmitglieder mit Hörschädigungen gibt es spezielle Angebote; zum Beispiel sind sie zu Gottesdiensten mit Übersetzung in die Gebärdensprache eingeladen.

Die von Bezirksapostel Michael Ehrich herausgegebene Leitlinie zur Seelsorge für Glaubensgeschwister mit Behinderungen verhilft dazu, das Verständnis für diese Gemeindemitglieder weiter zu fördern und den Gedanken der Inklusion in den Gemeinden zu verankern und zu leben. Ein Kompetenzteam aus Fachleuten, hierfür geschulten kirchlichen Amtsträgern und Betroffenen steht bei Fragen zur Seelsorge für diese Glaubensgeschwister zur Verfügung.

Auch gibt es in der Gebietskirche Süddeutschland einen ehrenamtlich tätigen Beauftragten, der Ansprechpartner für die Glaubensgeschwister mit Behinderungen und ihre Angehörigen ist und sich für ihre Belange einsetzt: Rainer Betsch (Stuttgart); sein Stellvertreter ist Klaus Müller (Pfinztal). E-Mail senden

Es gilt: Das behinderungsbedingte individuelle Anderssein möge für alle Gemeindemitglieder normal sein!