Am Sonntag, dem 29. April 2018, wurde in Süddeutschland der diesjährige überregionale Gottesdienst für Singles gefeiert.

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    Musikalische Umrahmung des Gottesdienstes durch den gemischten Chor

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    Bischof Martin Rheinberger am Altar in Auenwald-Unterbrüden

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    Instrumentalensemble

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    Offenes Singen am Nachmittag

Dazu kamen ca. 230 Glaubensgeschwister aus ganz Süddeutschland sowie auch einige aus anderen neuapostolischen Gebietskirchen in der Kirche in Auenwald-Unterbrüden im Kirchenbezirk Backnang (Apostelbereich Heilbronn/Nürnberg) zusammen.

Nachmittags fand ein offenes Singen statt, das primär von einem gemischten Chor, einem Orchester sowie auch von Orgel- und Solistenvorträgen gestaltet wurde.

Das Heil in Christus verkünden

Den Gottesdienst, der am späten Sonntagvormittag begann, leitete der für die Region zuständige Bischof Martin Rheinberger; er arbeitet im Apostelbereich Heilbronn/Nürnberg. Als Grundlage für die Predigt nahm der Bischof das Bibelwort aus dem Alten Testament, das allgemein in den Gottesdiensten am vierten Sonntag im April verwendet wurde – 2. Mose 17,11.12: „Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek. Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen die beiden einen Stein und legten ihn hin, dass er sich daraufsetzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging.“

Das Handeln aus der Nächstenliebe heraus und die Liebe zu Gott gehören zusammen, dies war Tenor im Gottesdienst. Es ging darum, dass die Glaubenden gerufen sind, das Heil in Christus zu verkünden und so das Apostolat bei der Erfüllung seiner Aufgabe zu unterstützen: beispielsweise durch Gebete zugunsten des Nächsten, damit er das Heil in Jesus Christus erlangt, durch eine Lebensführung, die geprägt ist von Glaube und Vertrauen zu Gott, durch Versöhnlichkeit und Bereitschaft zum Vergeben.

Zu einem Predigtbeitrag rief der Bischof den Bezirksältesten Oliver Digel und den Bezirksevangelisten Michael Feihl (beide Bezirk Backnang).

Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst durch einen gemischten Chor, den ca. 120 Sängerinnen und Sänger bildeten (Chorleitung: Jürgen Welp), und ein Orchester mit rund 20 Instrumentalistinnen und Instrumentalisten (Orchesterleitung: Elke Mutschall).

„Der Herr ist mein Hirt“

Zu Gottesdienstbeginn sang der Chor ein Lied, dessen Text auf Psalm 23,1-3 basiert und vom Vertrauen in Gott kündet: „Der Herr ist mein Hirt“. Der Bischof ging in der Predigt in schöner Weise auf dieses Chorlied ein und unterstrich, es werde den Glaubenden im Geistlichen an nichts mangeln, wenn sie die Verbindung zum himmlischen Vater hielten und diesem vertrauten.

Er erwähnte auch die Folgeverse 4-6 von Psalm 23. Zu Vers 5 „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde“ wies er darauf hin, dass man an einem Tisch miteinander redet und sich verträgt, und er appellierte: „Wir wollen nicht nur vergeben, sondern uns auch versöhnen!“ – „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang“, heißt es in Vers 6 und ist Glaubensgewissheit derer, die Gottvertrauen haben. Sie nehmen sich, wie der Psalmist, vor, „immerdar“ im Hause des Herrn zu bleiben.

Gemeinsam im „langen“ Wochenende

Rund 90 der Singles verbrachten im Zusammenhang mit dem Gottesdienst gemeinsam ein „langes“ Wochenende: von Freitag, 27. April, bis einschließlich Dienstag, 1. Mai 2018. Unterkunft bot die Jugendherberge im nahegelegenen Murrhardt, von wo aus die Glaubensgeschwister in schöner Gemeinschaft Freizeitaktivitäten unternahmen, beispielsweise Wanderungen im Schwäbisch-Fränkischen Wald und selbstverständlich eine Stadtführung durch Murrhardt mit dem Marktplatz und seinem historischen Marktbrunnen sowie den umgebenden Fachwerkhäusern.

Abgesehen von der Seelsorge, finden sich Angebote an Aktivitäten für Glaubensgeschwister, die aus den unterschiedlichsten Gründen Singles sind, zum Beispiel unter www.nak-singles-aktiv.de