Darum ging es im Gottesdienst, der am Sonntagvormittag, 12. April 2015, in der Kirche Karlsruhe-Mitte, Karlstraße 57-59, gefeiert wurde.

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    Stammapostel Jean-Luc Schneider am Altar der Kirche in Karlsruhe-Mitte

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    Blick in die Gemeinde

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    Chor und Orchester umrahmten den Gottesdienst musikalisch

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    Bezirksapostel Wilfried Klingler

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    Bezirksapostel Rainer Storck

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    Chor und Orchester umrahmten den Gottesdienst musikalisch

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    Bezirksapostel Wolfgang Nadolny

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    Bezirksapostel Michael Ehrich und seine Frau erhielten den Segen zur Silberhochzeit

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    Chor und Orchester umrahmten den Gottesdienst musikalisch

Stammapostel Jean-Luc Schneider, Präsident der Neuapostolischen Kirche International, leitete den Gottesdienst und legte der Predigt als Bibelwort Römer 8, Vers 11 zugrunde: „Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.“

Der Stammapostel erinnerte an das Osterfest vor einer Woche, als die Osterfreude über die Auferstehung Jesu Christi – Sieger über Sünde und Tod – zum Ausdruck gebracht wurde. Auf Christi Auferstehung, diesen zentralen Kern christlichen Glaubens, gründet die Hoffnung, die im neuapostolischen Katechismus so ausgedrückt wird: „Bei der Wiederkunft Christi werden zuerst die Toten, die in ihm gestorben sind, auferstehen. Die Lebenden, die sich auf sein Kommen vorbereiten ließen, empfangen einen Leib, der dem verherrlichten Leib Christi gleicht. Gemeinsam werden diese alle entrückt und in die ewige Gemeinschaft mit Gott geführt“ (Extrakt Seite 370). In der Vorbereitung darauf gelte es, so der Stammapostel in der Predigt, den Weg der Nachfolge Christi bis zuletzt zu gehen. Dazu gehört, wie der Stammapostel unter anderem anführte, Gottes Gebote zu befolgen, den Nächsten zu lieben und versöhnlich zu sein.

Bezirksapostel Michael Ehrich, Präsident der Gebietskirche Süddeutschland und damit Gastgeber, und die weiteren sechs Bezirksapostel aus Europa waren in Begleitung des Stammapostels. Die Bezirksapostel bilden als Leiter einer oder mehrerer Gebietskirchen zusammen mit den zwölf überseeischen Bezirksaposteln den engsten Mitarbeiterkreis des Stammapostels. Sie waren zu einer Bezirksapostelversammlung Europa (BAVE) eingeladen, die im Anschluss an dieses Wochenende in Karlsruhe stattfand. Auch Stammapostel im Ruhestand Wilhelm Leber, die acht süddeutschen Apostel, Leiter der Apostelbereiche der Gebietskirche Süddeutschland, die Bischöfe und weitere leitende Amtsträger nahmen am Gottesdienst in Karlsruhe teil.

Zu einem Predigtbeitrag bat der Stammapostel die Bezirksapostel Wilfried Klingler (Gebietskirche Mitteldeutschland), Rainer Storck (Gebietskirche Nordrhein-Westfalen) und Wolfgang Nadolny (Gebietskirche Berlin-Brandenburg).

Große Gemeinde

Eine große Gemeinde feierte den Gottesdienst miteinander. In der Kirche in Karlsruhe-Mitte hatten sich die Gemeinden des Kirchenbezirks Karlsruhe 2 sowie vier Gemeinden aus dem Kirchenbezirk Karlsruhe 1 (beide Bezirke: Apostelbereich Karlsruhe) zum Gottesdienst versammelt. Rund 180 Chorsänger/-innen aus diesen Gemeinden und 50 Spieler/-innen des Orchesters der Kirchenbezirke Karlsruhe 1 und 2 sowie ein Kinderchor gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit und erfreuten mit ihren Vorträgen schon vor Gottesdienstbeginn die Gottesdiensteilnehmer in nah und fern.

Denn in die anderen Kirchenbezirke in Süddeutschland gab es eine Bild-Ton-Übertragung via Satellit. Zudem waren durch Übertragung die Gemeinden verbunden, die zum europäischen Arbeitsbereich des Bezirksapostels Ehrich gehören: Gemeinden in Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien und Serbien. Auch nach Israel und in die Länder am Persischen Golf, die alle auch zum Bezirksapostelbereich zählen, wurde der Gottesdienst übertragen. Für die Gemeinden in der Ukraine – wo an diesem Wochenende das Osterfest gefeiert wurde – war die Gottesdienstübertragung zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Mit einem Lied, das die Liebe Gottes preist, hatte der Chor die Wortverkündigung im Gottesdienst eingeleitet, und ein gemeinsamer Vortrag von Chor und Orchester setzte den Schlusspunkt: „Jesus kommt“, mit diesem Lied wurde die Wiederkunft Jesu Christi in freudiger Hoffnung besungen.

Segen zur „Silberhochzeit“

Ein spezielles Gepräge hatte der Gottesdienst durch das „silberne“ Ehejubiläum, zu dem Bezirksapostel Michael Ehrich und seine Ehefrau Elke den Segen empfingen. In seiner herzlich und persönlich gehaltenen Ansprache an das „Silberhochzeits“-Paar vor der Segensspendung sprach der Stammapostel vom Dienen: aus Liebe zum Herrn – für den Herrn. Dies sei der Weg, den das Ehepaar gewählt habe. Auch in der Ehe und Familie sei es wichtig, immer alles in der Liebe zu tun, so der Stammapostel, der dem Ehepaar ein Bibelwort aus dem Neuen Testament widmete, Kolosser 3, die Verse 23 und 24: „Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, den ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Ihr dient dem Herrn Christus!“

Außer zur „Silberhochzeit“ (25 Jahre) wird in der Neuapostolischen Kirche Ehepaaren der Segen zu den Ehejubiläen „Rubinhochzeit“ (40 Jahre), „goldene Hochzeit“ (50 Jahre) „diamantene Hochzeit“ (60 Jahre), „eiserne Hochzeit“ (65 Jahre), „Gnadenhochzeit“ (70 Jahre) und „Kronjuwelenhochzeit“ (75 Jahre) gespendet. Auf den Ehebund wird erneut der Segen Gottes gelegt und das Ehepaar wird der weiteren Fürsorge und Begleitung Gottes anbefohlen.

Übersetzungen in Fremdsprachen

Simultan wurde der Gottesdienst in die englische, russische, spanische und vietnamesische Sprache übersetzt, auch, um die fremdsprachigen Gemeinden der Gebietskirche Süddeutschland zu bedienen. Die Übersetzung erfolgte zentral an der Sendestelle des kircheneigenen Verlags Friedrich Bischoff in Frankfurt/Main. Zudem wurden Gebet und Predigt vor Ort in weitere Sprachen übersetzt, u.a. ins Italienische und Serbokroatische. Ehrenamtlich engagieren sich bei dieser Tätigkeit für die Kirche Dolmetscher/-innen aus ganz Süddeutschland. Auch erfolgte eine Übersetzung in die deutsche Gebärdensprache (DGS).