Das Verhältnis der Neuapostolischen Kirche zu anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften ist – unter Wahrung des jeweiligen Selbstverständnisses – offen und betont Gemeinsamkeiten des christlichen Glaubens: Dazu gehört die Überzeugung, dass die Taufe und der Glaube an Jesus Christus sowie das Bekenntnis zu ihm verbindende Elemente zwischen Christen unterschiedlicher Konfessionen sind. Am interkonfessionellen Dialog beteiligt sich die Kirche, um gemeinsam christliche Werte zu vertreten und das Verständnis füreinander zu vertiefen.
Unter „Ökumene“ wird das Bemühen um die Einheit aller Christen verstanden; als Leitlinie dient dabei seit über 40 Jahren das Leitmotiv der „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“. Wesentliche Schritte dazu werden in der Charta Oecumenica aufgezeigt, die erstmals 2003 in Berlin von Kirchen in Europa unterzeichnet wurde. Die Neuapostolische Kirche zählt zum Kreis der Kirchen, die ihre Unterschrift im Rahmen der Ratifizierung der revidierten Charta Oecumenica 2026 in Berlin geleistet haben. Sie steht zu der in der Charta Oecumenica zum Ausdruck kommenden Intention und trägt entsprechende Aktionen mit.
Seit September 2024 ist die Neuapostolische Kirche Süddeutschland, Körperschaft des öffentlichen Rechts, Vollmitglied in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Baden-Württemberg und seit 2023 Gastmitglied in der ACK in Bayern. Jeweils zwei Vertreter der Gebietskirche sind Mitglied in der Delegiertenversammlung der ACK Baden-Württemberg und der ACK Bayern. Zudem arbeiten sie auch in Kommissionen und Ausschüssen mit.
Seit Juli 2026 ist die Neuapostolische Kirche Vollmitglied in der ACK Deutschland.
Unsere Kirchengemeinden pflegen ebenfalls gute nachbarschaftliche, wertschätzende Beziehungen mit anderen christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften am Ort. Rund 210 Delegierte arbeiten derzeit (2026) in über 100 Orts-ACK bzw. vergleichbaren Ökumene-Einrichtungen in Baden-Württemberg und Bayern mit anderen Christen auf lokaler Ebene zusammen. Dabei geht es insbesondere darum, das Verständnis füreinander zu vertiefen und gemeinsam christliche Werte zu bewahren und in der Gesellschaft bewusst zu halten.Als erste Gemeinde der Gebietskirche Süddeutschland wurde Memmingen 2006 in eine Orts-ACK aufgenommen.
Ökumenebeauftragte der Gebietskirche
Apostel Arne Herrmann E-Mail senden
Stellvertreter: Apostel Andreas Sargant E-Mail senden
Ansprechpersonen zum Thema Ökumene in den Apostelbereichen
Apostelbereich Freiburg/Tübingen: Bezirksältester i.R. Karl-Heinz Hübner
Apostelbereich Heilbronn/Nürnberg: Apostel Arne Herrmann
Apostelbereich Karlsruhe: Priester Frank Arlaud
Apostelbereich Ulm: Schwester Bettina Wabitsch
Apostelbereich Stuttgart: Bischof Matthias Grauer
Apostelbereich München: Priesterin Rita Sandig