Informationen über das Land

Nordmazedonien, ein Staat in Südosteuropa, war die südlichste Teilrepublik Jugoslawiens und erklärte im Jahr 1991 – etwas später als Kroatien und Slowenien – seine Unabhängigkeit. Seit Dezember 2005 hat das Land (damals noch als Republik „Mazedonien“) den offiziellen Status eines EU-Beitrittskandidaten. Mit Wirkung vom 12. Februar 2019 erfolgte die Umbenennung in „Nordmazedonien“.

Es ist ein Binnenstaat, der im Norden an Serbien und an den Kosovo, im Osten an Bulgarien, im Süden an Griechenland und im Westen an Albanien grenzt. Die Muttersprache der Mehrheit der Bevölkerung ist das Mazedonische, die Sprache mit der zweitgrößten Zahl von muttersprachlichen Sprechern das Albanische. Daneben wird regional auch Türkisch, Romani oder Serbisch gesprochen.

Schätzungsweise 67 % der Bevölkerung sind orthodoxe Christen, mehrheitlich der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche angehörend. Die andere große Gruppe mit ca. 30 % sind Muslime, die meisten davon Sunniten.

Die Hauptstadt ist Skopje, sie ist mit über 500.000 Einwohnern auch die größte Stadt des Landes.

Bezeichnung:
Republik Nordmazedonien
Republika Severna Makedonija
Bevölkerung:

2,1 Millionen Einwohner
Amtssprachen:
Mazedonisch, Albanisch
Ausdehnung:
25.713 km²

Eindrücke aus dem Land

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Einblick in die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche in Nordmazedonien

Die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche in Nordmazedonien nahm 1958 ihren Anfang in Skopje. Die wenigen Kirchenmitglieder wurden durch neuapostolische Amtsträger aus Belgrad sowie aus Österreich betreut.
Als 1991 die damalige Gebietskirche Württemberg den Auftrag erhielt, die Länder Bosnien, Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und Serbien seelsorgerisch und administrativ zu betreuen, übertrug Bezirksapostel Karl Kühnle Apostel Wolfgang Bott diese Aufgabe.
Die erste Reise von Apostel Bott in das heutige Nordmazedonien führte im Februar 1991 über Belgrad nach Skopje. Dort hielt er eine Hausandacht und reiste dann weiter zu einer neuapostolischen Familie in Stip, wo in einem Wohnhaus am 4. Februar 1991 der erste Gottesdienst stattfand.
Überwiegend mazedonische Roma, die während des Balkankriegs sich teils jahrelang in Deutschland aufgehalten hatten und dort auch mit der Neuapostolischen Kirche in Verbindung gekommen waren, legten den Grundstock für die Kirchengemeinden in Stip, Sveti Nikole, Prilep und Bitola. In Skopje und Prilep bestehen seit einiger Zeit auch neuapostolische Gemeinden mit Angehörigen der Hauptbevölkerungsgruppe, den slawischen Mazedoniern.
Heute versammeln sich in den sechs Gemeinden über 400 Mitglieder, die von 22 Seelsorgern betreut werden. Länderverantwortlicher Apostel war Apostel Wolfgang Bott von Beginn bis zu seiner Ruhesetzung Ende 2012. Als sein Nachfolger wurde Apostel Anatolij Budnyk (Ukraine) beauftragt; er erfüllte diesen Auftrag bis September 2017.

Stand: Januar 2018
Mitglieder: 467 / Gemeinden: 6 / Amtsträger: 22