Katholisch-apostolische Gemeinden

Die sich bildende neue Gemeinschaft verstand sich als endzeitliche Brautgemeinde Jesu Christi. Von grundlegender Bedeutung war die Wiederbesetzung des Apostelamtes. Ab Oktober 1832 wurden zunächst zwölf Apostel berufen, als erster John Cardale (am 31.10.1832).

Apostel Francis V. Woodhouse (1805-1901), früher Rechtsanwalt in London, erhielt als Wirkungskreis unter anderem Süddeutschland. Der erste Gottesdienst in Deutschland wurde jedoch von Apostel Thomas Carlyle gehalten, am 17. Oktober 1847 in Frankfurt am Main.

Mit einer Denkschrift – dem so genannten „Testimonium“ – wandten sich die Apostel an geistliche und weltliche Oberhäupter, um die Christen unter ihrer Führung zu sammeln und zu einigen. Eine positive Resonanz auf diesen quasi ersten Ansatz zu einer Ökumene blieb jedoch weitgehend aus.

Anfang der 60er-Jahre des 19. Jahrhunderts bahnte sich dann eine Entwicklung an, die zur zwischenzeitlich weltweiten Verbreitung der Neuapostolischen Kirche geführt hat.

Zurück zum Artikel