Es besteht in unserer Gebietskirche ein breit gefächertes gottesdienstliches Angebot.

Außer den üblichen Gottesdiensten – die sonntags um 9:30 Uhr und unter der Woche um 20:00 Uhr (mittwochs oder donnerstags) stattfinden –, werden Gottesdienste an den kirchlichen Hochfesten gefeiert, d.h. an Weihnachten, Karfreitag und Christi Himmelfahrt selbstverständlich auch, wenn diese Feste nicht auf einen Sonntag fallen.

Ein spezielles Gepräge haben Gottesdienste, in denen sogenannte Segenshandlungen durchgeführt werden: Dies sind die Gottesdienste, in denen Konfirmation gefeiert wird, sowie die Gottesdienste, in denen der Segen zur Verlobung, zur Trauung und zu einem Hochzeitsjubiläum gespendet wird.

Der Weihegottesdienst wird begangen, wenn ein Kirchengebäude anlässlich des ersten Gottesdienstes seiner sakralen Bestimmung übergeben und zur Offenbarungsstätte des Heiligen Geistes geweiht wird. Wird eine geweihte Kirche nicht mehr für Gottesdienste genutzt, findet ein Gottesdienst zur Entwidmung (Profanisierung) des Gebäudes statt: In diesem letzten Gottesdienst wird die in der Weihe vorgenommene Bestimmung des Gebäudes als heilige Stätte göttlichen Wirkens aufgehoben.

Auch die kirchliche Trauerfeier ist ein Gottesdienst und – wie jeder Gottesdienst – geprägt vom Wirken des Heiligen Geistes.

Wird ein Gottesdienst anlässlich eines Gemeindejubiläums gefeiert, unterscheidet sich die Liturgie nicht vom üblichen Gottesdienst und es gibt keine spezielle Handlung, jedoch wird in der Regel der Apostel der „Jubiläumsgemeinde“ ein Grußwort (Bibelwort) zum Fest widmen.

Ein großes Fest erlebt die gottesdienstliche Gemeinde, wenn neben dem Heiligen Abendmahl, das grundsätzlich in jedem Gottesdienst gefeiert wird, die sakramentalen Handlungen der Heiligen Wassertaufe und der Heiligen Versiegelung vollzogen werden.