Zum 1. Januar 2017 gab es bezüglich der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland kleine Jubiläen.

Seit 2002 gibt es die Gebietskirche Süddeutschland

Vor 15 Jahren, mit Wirkung vom 1. Januar 2002, erfolgte die Fusion der rechtlich eigenständigen Gebietskirchen Baden-Württemberg und Bayern. Die beiden Körperschaften des öffentlichen Rechts fusionierten damals zur heutigen Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Vor 20 Jahren, mit Wirkung vom 1. Januar 1997, waren die Gebietskirchen Baden und Württemberg – beide Körperschaften des öffentlichen Rechts – zur „Neuapostolischen Kirche Baden-Württemberg“, K.d.ö.R., fusioniert.

Die Leitung der vormaligen Gebietskirchen Baden, Bayern und Württemberg hatte Bezirksapostel Klaus Saur inne.

Bezirksapostel Saur war, als am 10. Dezember 1995 Bezirksapostel Karl Kühnle in den Ruhestand trat, für die Gebietskirchen Bayern und Württemberg beauftragt worden. Die Leitung der Gebietskirche Baden, die ihm 1981 übertragen worden war, hatte er beibehalten. (Hingegen hatte er nach elf Jahren die Verantwortung für die Arbeitsbereiche Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland im Dezember 1995 abgegeben.)

„Unter Bezirksapostel Klaus Saur ist wieder vereint worden, was in der Anfangszeit zusammen war“, meinte Stammapostel Wilhelm Leber anlässlich eines Rückblicks auf das 25-jährige Wirken des Bezirksapostels Saur, als dieser im April 2006 in den Ruhestand trat.

Die Übersicht zur Geschichte der Kirche in Süddeutschland gibt – neben Daten und Fakten zu den Gebietskirchen-Körperschaften – kurze Informationen zu den Geistlichen, die mit der Leitung und Verantwortung betraut waren.