Die Gottesdienste am vierten Advent haben den Schwerpunkt: „Der König kommt!“ – Als der Engel die Geburt Jesu angekündigte, sagte er zu Maria: „… er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben“ (Lukasevangelium 1,33). Das König-Sein Jesu bezog sich nicht auf eine irdische Regentschaft. Vielmehr ist er König des Friedens und der Gerechtigkeit; sein König-Sein zeigte sich in der Vollmacht, mit der er handelte, und durch die Zeichen, die er vollbrachte.

Seine unendliche Liebe zu uns Menschen, aufgrund derer er sein Leben für uns gelassen hat (1. Johannes 3,16), sowie unsere Liebe zu ihm sind Thema am vierten Advent.

Gottesdienste am vierten Advent

Wer Jesus Christus liebt, sehnt sich danach, in die Gemeinschaft mit ihm zu gelangen. Wer Jesus Christus liebt, liebt auch seinen Nächsten.

So ist es Ziel der geistlichen Vorbereitung neuapostolischer Christen im Advent, in der Liebe zu Jesus Christus und in der Liebe zum Nächsten zu wachsen. Dabei meint „Advent“ nicht die kalendarische Zeit, sondern die Zeit der Erwartung und Vorbereitung, bis sich die Verheißung von Christi Wiederkunft erfüllt. Seine Wiederkunft ist ein Geschehen, das nahe ist und das Heil und Gemeinschaft mit ihm bringt.

Das Bibelwort, das der Predigt in diesem Adventsgottesdienst zugrunde liegt, ist aus dem Johannes-Evangelium und bezieht sich zunächst auf den besonderen Auftrag, den Petrus erhielt. Was jedoch die Liebe zu Jesus betrifft, so richtet sich dieses Wort auch an jeden von uns: „Als sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Lämmer!“ (Kapitel 21, Vers 15)

Der Adventsgottesdienst am 20. Dezember 2015 wird am Vormittag gefeiert – Beginn: 09:30 Uhr –, und die Gemeinden freuen sich über alle, die ihn mitfeiern.

 

Im Kontext:
Zum ersten Advent: Warten - Erwartung haben
Zum zweiten Advent: Warten - Vorbereitungen treffen
Zum dritten Advent: Warten - die Erwartung vertiefen

Schlagworte advent