Zum zweiten Mal in diesem Jahr kamen die Amtsträger zusammen, die in der Gebietskirche Süddeutschland Leitungsaufgaben erfüllen. Das sogenannte Bezirksämterwochenende fand vom 18. bis 20. Oktober 2019 statt, die ersten beiden Tage in Sonthofen (Apostelbereich Ulm).

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    Die Landesversammlung tagte am 18. Oktober 2019 in Sonthofen.

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    Workshop-Tag am Samstag, 19. Oktober 2019, ebenfalls in Sonthofen

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    Mehrere Workshops standen auf dem Programm am Samstagvormittag.

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    Mehrere Workshops standen auf dem Programm am Samstagvormittag.

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    Mehrere Workshops standen auf dem Programm am Samstagvormittag.

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    Im Dialog mit einigen Jugendlichen ...

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    ... wurden Fragestellungen zu Glaube und Kirche bearbeitet.

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    Podiumsdiskussion zum Thema "Ökumene" am Nachmittag.

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    Die Ergebnisse der Workshops wurden zur Einsicht für alle präsentiert.

Dazu eingeladen hatte Bezirksapostel Michael Ehrich, Präsident der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, die süddeutschen Apostel und ihre Helfer, die Bischöfe, sowie die auf Kirchenbezirksebene tätigen Amtsträger („Bezirksämter“) aus Süddeutschland: die Vorsteher der 50 Kirchenbezirke und ihre Stellvertreter.

Tagung der Landesversammlung

Die Apostel und Bischöfe bilden nach Artikel 6 der Gebietskirchen-Verfassung den Landesvorstand; die Mitglieder des Landesvorstands und die Bezirksvorsteher des Kirchengebiets von Süddeutschland bilden zusammen die Landesversammlung (Artikel 7). Die Landesversammlung tagt – unter Vorsitz des Bezirksapostels – mindestens einmal jährlich und darüber hinaus bei Bedarf und berät über die kirchliche Arbeit in der Gebietskirche Süddeutschland.

Zu den Aufgaben und Kompetenzen der Landesversammlung gehören die Beschlussfassung über den Jahresabschluss (einschließlich der Entlastung des Landesvorstands) und die Wahl des Wirtschaftsprüfers zur Prüfung des Jahresabschlusses. Diesen Aufgaben kam die Landesversammlung am Freitag, dem 18. Oktober 2019, nach, wo sie in Sonthofen (Kirchenbezirk Kempten) tagte.

Vielfältige Tagesordnung

Alle Arbeit in den Gemeinden und ebenso alle Aktivitäten auf Kirchenbezirksebene werden freiwillig, ohne Vergütung, erfüllt. Auch die Geistlichen in den Gemeinden und Bezirken der Gebietskirche erfüllen ihren Amtsauftrag ausschließlich ehrenamtlich und unentgeltlich – als Dienst für den Herrn, aus der Liebe heraus, als Dienst für die Gemeinschaft, als Dienst am Nächsten.

Zur Unterstützung der leitenden Amtsträger im Umgang mit aktuellen Fragen, Herausforderungen und Chancen wurden am Samstag, 19. Oktober 2019, Workshops zu unterschiedlichen Themen angeboten. In einem Workshop zum Beispiel ging es um die Möglichkeiten und auch Schwierigkeiten, den Glauben in der heutigen Zeit zu bekennen (nach unterschiedlichen Quellen gehören rund 38 Prozent der deutschen Bevölkerung keiner Religion an). Ein anderer Workshop galt der Kommunikation im Kreis der Amtsträger und der „Funktionsträger“, d.h. derjenigen Glaubensgeschwister, die zum Beispiel als Lehrkräfte in kirchlichen Unterrichten oder als Chor-/Orchesterleiter(-innen) in den Gemeinden und Kirchenbezirken arbeiten.

Auf der Tagesordnung stand ferner u.a. das Leitbild „Dienen und Führen“, für das – so der Bezirksapostel – die Grundsätze der Lehre Jesu Christi maßgebend sind. Im Dialog mit Jugendlichen ging es u.a. um Fragen der Mitgestaltungsmöglichkeiten in den Gemeinden. Zu Fragen der Gestaltung und Förderung des ökumenischen Miteinanders gab es ein Podiumsgespräch, an dem neben dem Bezirksapostel u.a. die Apostel Volker Kühnle und Manfred Schönenborn teilnahmen, die für die Koordination der ökumenischen Aktivitäten innerhalb der Gebietskirche benannt sind.

Gottesdienstleiter gemäß gesonderter Einteilung

Den Abschluss und geistlichen Höhepunkt des Wochenendes bildeten die Gottesdienste am Sonntagvormittag, 20. Oktober 2019, die von den Aposteln, Bischöfen und Bezirksämtern mit Gemeinden in den Apostelbereichen Ulm, München und Freiburg gefeiert wurden. So lernten die besuchten Gemeinden Amtsträger als Gottesdienstleiter kennen, die nicht aus dem eigenen Kirchenbezirk sind. Die Begleiter der für die Gottesdienstleitung eingeteilten Amtsträger waren ebenfalls aus anderen Bezirken.

Auch die Apostel – mit Ausnahme von Apostel Hans-Jürgen Bauer – dienten in Bezirken außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs. So führte Apostel Herbert Bansbach (Apostelbereich Karlsruhe) den Gottesdienst am Sonntagvormittag im Bezirk Ulm durch, Apostel Volker Kühnle (Apostelbereich Nürtingen) im Bezirk Tuttlingen und Apostel Jürgen Loy (Apostelbereich Stuttgart) im Bezirk Augsburg. Apostel Manfred Schönenborn (Apostelbereich Heilbronn/Nürnberg) war im Bezirk Schwäbisch Gmünd, Apostel Martin Schnaufer (Apostelbereich Freiburg/Tübingen) im Bezirk Ravensburg und Apostel Wolfgang Zenker (Apostelbereich München) im Bezirk Kempten zum Gottesdienst eingeteilt.

Der Bezirksapostel feierte im Bezirk Memmingen (Apostelbereich Ulm) in der gleichnamigen Gemeinde den Gottesdienst am 20. Oktober. Dazu begleiteten ihn der zuständige Apostel Hans-Jürgen Bauer und Bischof Jürgen Gründemann. Mit dabei waren außerdem aus dem Apostelbereich Ulm die Vorsteher der sechs Kirchenbezirke und ihre Stellvertreter.

Fotos: Klaus Keck