Am 21. September ist „Gebetstag für den Frieden“.

2001 als „Friedenstag“ von den Vereinten Nationen eingeführt, wird seit 2004 der 21. September auf Empfehlung des Ökumenischen Rats der Kirchen weltweit als „Internationaler Gebetstag für den Frieden“ begangen.

Das bedeutet, für Frieden in allen Gemeinschaften, Nationen und in der ganzen Welt zu beten und sich dafür einzusetzen.

Da der „Internationale Gebetstag für den Frieden“ in diesem Jahr auf einen Samstag fiel, haben bereits in den Gottesdiensten, die in den neuapostolischen Gemeinden abends am 18. bzw. am 19. September gefeiert wurden, die Gottesdienstleiter um Frieden gebetet.

Auch in der Predigt in diesen Gottesdiensten ging es um Frieden. Durch Beachtung des göttlichen Willens können Christen zum Frieden der Menschen beitragen.

Grundlage für die Predigt war ein Bibelwort aus dem Johannes-Evangelium, Kapitel 14, Vers 27 – ein Wort Jesu Christi aus seinen Abschiedsreden: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ Der Abschied der Jünger von Jesus sollte bei ihnen keine Furcht auslösen. Jesus gab und gibt seinen Frieden, der weit über weltlichem Frieden steht.

So ist der Friede Christi eine göttliche Gabe, die es mithilfe des Heiligen Geistes zu vermehren gilt; gemäß Galater 5,22 wird der Friede als eine „Frucht“ des Heiligen Geistes bezeichnet.

Unabhängig vom „Internationalen Gebetstag für den Frieden“ kommen Christen unterschiedlicher Konfessionen da und dort zusammen, um miteinander um Frieden in der Welt beten. Beispielsweise finden seit vielen Jahren in Süddeutschland regelmäßig Zusammenkünfte in Wilhermsdorf abwechselnd in der evangelischen, katholischen und neuapostolischen Kirche statt.

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