In den Gottesdiensten am Sonntag, 1. März 2015, wurde dazu aufgerufen, sich mit Gott versöhnen zu lassen.

Der Predigt lag aus dem 2. Korintherbrief Kapitel 5, Vers 20 zugrunde: „So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“

Durch seinen Opfertod am Kreuz hat Jesus Christus die Menschen mit Gott versöhnt und ihnen das Heil gebracht. Im Bibelwort ruft Apostel Paulus dazu auf, das Heilsangebot anzunehmen. Das Heilsangebot richtet sich an die Menschen im Diesseits und ebenso im Jenseits, denn Heil kann auch noch nach dem leiblichen Tod erlangt werden.

In diesem Sinn wurde fürbittend in den Gemeinden der Verstorbenen gedacht und nach der Feier des Heiligen Abendmahls ein besonderes Gebet für sie gesprochen.

In dem Gottesdienst, den Bezirksapostel Michael Ehrich, Präsident der Gebietskirche Süddeutschland, in Heidelberg durchführte, wurde nach der Feier des Heiligen Abendmahls dieses Sakrament auch zugunsten Verstorbener gereicht. Zwei Amtsträger nahmen es stellvertretend hin. Auch das Sakrament der Heiligen Wassertaufe und der Heiligen Versiegelung empfingen sie stellvertretend für Verstorbene.

Solche Gottesdienste finden dreimal jährlich – am ersten Sonntag im März, Juli und November – statt.

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