Zum wiederholten Mal konnte sich die in Karlsruhe ansässige Stiftung „Hänsel und Gretel“ über eine Spende des Missionswerks der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland freuen. Jerome Braun, Geschäftsführer der Stiftung „Hänsel und Gretel“, nahm dankbar die Spende in Höhe von 30.000 Euro entgegen, die ihm Bezirksapostel Michael Ehrich, Erster Vorsitzender im Vorstand des Missionswerks, im Dezember überreichte.

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    Jerome Braun (links) und Bezirksapostel Michael Ehrich (rechts)

Ziel der Stiftungsarbeit ist es, das „Kinderbewusstsein zu fördern“. Unter diesem Begriff zusammenfasst, geht es um die „Fähigkeit Erwachsener, Entscheidungen immer mit Blick auf die Konsequenzen für die Entwicklungsbedingungen von Kindern zu treffen“. Seit 1997 initiiert und begleitet die Stiftung unterschiedliche Projekte des präventiven Kinderschutzes und der Opferfürsorge, wie z.B. „Echte Schätze!“, ein Projekt zur Prävention vor Gewalt und sexuellem Missbrauch im Vor- und Grundschulalter.

Eines der deutschlandweit größten Projekte der Stiftung heißt „Notinsel“. An mittlerweile 226 Standorten in ganz Deutschland tragen ca. 20.000 Geschäfte das „Notinsel“-Symbol an der Türe. Sie signalisieren den Kinder damit: „Wo wir sind, bist du sicher!“ und bieten in akuten Gefahrensituationen sichere Zufluchtsorte in der Öffentlichkeit.

Mehr Informationen zur Stiftung „Hänsel und Gretel“ erhalten Sie hier.

Konzeption „Achtsamkeit“

Die Stiftung „Hänsel und Gretel“ wird nicht zuletzt deswegen durch die Gebietskirche Süddeutschland bzw. ihr Hilfswerk, das Missionswerk, unterstützt, weil die Stiftung Projekte zur Prävention vor Gewalt und Missbrauch fördert. Dies ist auch für die Kirche ein wichtiges Anliegen.

Beispielsweise wurde 2015 in Süddeutschland mit der Umsetzung der umfassenden Konzeption „Achtsamkeit“ begonnen, um Kinder und Jugendliche dauerhaft vor Grenzüberschreitungen zu schützen, vor allem vor sexuellen Übergriffen, Missbrauch und Gewalt (wir berichteten, insbesondere über die Konzeptions-Elemente „Verhaltenskodex“ und „Erweitertes Führungszeugnis“).