In Kornwestheim (Kirchenbezirk Stuttgart/Ludwigsburg) wird am nördlichen Ende des historischen „Salamander“-Areals eine neue Kirche gebaut.

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    Ein Modellfoto der neuen Kirche in Kornwestheim

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Der Neubau entsteht knapp einen Kilometer von der jetzigen Versammlungsstätte der Kirchengemeinde Kornwestheim in der Ulrichstraße 34 entfernt. Die letzte Baumaßnahme an diesem Kirchengebäude – das 1930 errichtet worden war – erfolgte im Jahr 1977. Nun bestand Sanierungsbedarf, das Gebäude entspricht sowohl baulich (beispielsweise ist es nicht barrierefrei) als auch funktional (hinsichtlich der Mehrzweckräume) nicht den heutigen Bedürfnissen an ein aktives Gemeindeleben. Da ein Umbau nicht wirtschaftlich gewesen wäre, entschloss sich die Kirchenleitung für den Neubau.

Mit der Planung und Bauleitung wurde Architekt Thomas Bamberg (Pfullingen) beauftragt; die Projektleitung hat Architektin Katrin Klenk von der Abteilung Bau/Unterhalt der Kirchenverwaltung. Die Fertigstellung des neuen Kirchengebäudes ist für das erste Halbjahr 2017 geplant.

Maßarbeit beim Rohbau

Der Rohbau für das neue Kirchengebäude steht, und so wurde am Samstag, 2. Juli 2016, das Richtfest gefeiert. Nach altem Brauch gab es einen Richtkranz; zwei junge Mitarbeiter von der ortsansässigen Firma GFH-Bauunternehmung sowie der Polier der Baustelle führten den Richtspruch durch und brachten Dank zum Ausdruck gegenüber dem Bauherrn, dem Architekten und den Mitarbeitern der beteiligten Firmen.

Als Vertreter des Bauherrn, der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, hielt der für den Apostelbereich Stuttgart und damit auch für den Kirchenbezirk Stuttgart/Ludwigsburg zuständige Apostel Jürgen Loy eine kurze Ansprache.

Kornwestheims Baubürgermeister Daniel Güthler wandte sich ebenfalls mit einem Grußwort an die über 100 Handwerker, Gemeindemitglieder, Freunde und Nachbarn, die zum Richtfest gekommen waren und freudig und dankbar das Gelingen dieses wichtigen Bauabschnitts miteinander feierten. Erwähnenswert und in dieser Maßarbeit eine Besonderheit ist, dass der Rohbau äußerst exakt, bis auf 2 mm Toleranz, ausgeführt worden ist.

Vorfreude auf das neue Kirchengebäude

Das neue Kirchengebäude besteht aus zwei Hauptteilen, die durch das Eingangsfoyer verbunden sind: Im westlichen Gebäudeteil, der die Funktion eines Gemeindehauses erfüllt, werden zwei Mehrzweckräume sowie die Sakristei untergebracht. Das Kirchenschiff bildet den östlichen Gebäudeteil. Es wird Platz für 200 Gottesdienst-Besucher bieten. Kirchenschiff, Foyer und Nebenräume liegen auf einer Ebene und sind daher für Familien mit Kinderwagen und Gottesdienstbesucher, die auf eine Gehhilfe oder Rollstuhl angewiesen sind, ebenerdig und gut zu erreichen.

„Die Gemeinde ist schon voller Vorfreude auf die neue schöne Kirche, die hier entsteht. Sie wird die heutigen Anforderungen an ein aktives Gemeindeleben erfüllen“, erklärte der Gemeindevorsteher, Evangelist Frank-Michael Steichele. „Zum einen ist durch die Barrierefreiheit des Gebäudes die Teilnahme unserer älteren und gehbehinderten Glaubensgeschwister am Gottesdienst gewährleistet. Und zum anderen werden wir durch die neuen Möglichkeiten in der Kirche – genannt seien hier die Küche und die tollen Nebenräume – viele schöne gemeinsame Stunden miteinander verbringen können. Hier träumen unsere Glaubensgeschwister bereits von schönem Beisammensein nach Chorproben und Gottesdiensten und planen jetzt schon in Gedanken die kommenden Gemeindefeste. Von der anfänglichen und durchaus verständlichen Melancholie wegen der Aufgabe des alten Kirchengebäudes ist mittlerweile nichts mehr zu spüren!“