Eine kurze Reise im Juni führte Bezirksapostel Michael Ehrich, den Präsidenten der Gebietskirche Süddeutschland, nach Ostafrika: Er besuchte Kirchengemeinden in Djibouti und Äthiopien und hielt dort Gottesdienst.

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    Der Bezirksapostel und der Apostel werden in Addis Abeba musikalisch begrüßt

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    In Gambela wird ein der fertiggestellte Brunnen übergeben

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    Endlich gibt es reines und frisches Wasser

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In beiden Ländern lebt eine kleine Schar neuapostolischer Christen. In Djibouti gibt es nur eine neuapostolische Gemeinde, in Äthiopien sind es elf.

Rund 550 Glaubensgeschwister nahmen an dem Gottesdienst teil, den der Bezirksapostel am Sonntag, 21. Juni, in Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien, durchführte. Viele Kinder waren dabei, und ein gemischter Chor sowie ein Kinderchor gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit.

22 Getauften konnte der Bezirksapostel in diesem Gottesdienst das Sakrament der Heiligen Versiegelung spenden, das die Vermittlung der Gabe des Heiligen Geistes bewirkt – Gottes Geist nimmt bleibend Wohnung in Menschen. Nach neuapostolischem Glaubensverständnis ist die Heilige Versiegelung an das Apostelamt gebunden. Sie wird – unter Handauflegung und Gebet eines Apostels – sowohl Kindern als auch Erwachsenen gespendet.

Auch Ordinationen fanden im Gottesdienst am 21. Juni statt: Der Bezirksapostel ordinierte drei Priester und drei Diakone.

Der süddeutsche Apostel Hans-Jürgen Bauer (Apostelbereich Ulm), der auch für die Gemeinden in Djibouti und Äthiopien verantwortlich ist und den Bezirksapostel zu den Gottesdiensten in Djibouti und in Addis Abeba begleitete, war schon einige Tage zuvor nach Äthiopien gereist. Er führte dort ebenfalls einen Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung durch und spendete dieses Sakrament 32 Getauften.

In der Region Gambela, im äußersten Westen des Landes an der Grenze zum Südsudan, in der der Apostel den Gottesdienst in der gleichnamigen Stadt Gambela feierte, erfolgte auch die offizielle Einweihung eines Brunnens. Dieser ist über das Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland finanziert worden. Die Menschen in dieser kargen, heißen Region hatten zuvor Wasser nur aus Tümpeln oder anderen stark verunreinigten Quellen schöpfen können.

Einen Schwerpunkt der humanitären Hilfe, die die Gebietskirche Süddeutschland über ihr Hilfswerk, das Missionswerk, im Ausland leistet, bildet der Bau von Brunnen und Trinkwasserversorgungsanlagen in Ost-und Westafrika. Dies vor dem Hintergrund, dass weltweit schätzungsweise 800 Millionen Menschen keinen Zugang zu diesem lebensnotwendigen Gut haben.