In den Gottesdiensten am Sonntag, 29. März 2015, wurde des Geschehens an Palmsonntag gedacht, als Jesus Christus in Jerusalem einzog und sich damit prophetische Vorhersagen bis ins Detail erfüllten.

Palmsonntags-Gottesdienst in Stuttgart-Bad Cannstatt

Die Huldigungen und Hosianna-Rufe, die damals von der Menge dem Herrn entgegengebracht wurden, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Menschen Jesus Christus nicht als den verheißenen Messias, den Erlöser und Heilsbringer, erkannten.

Dazu spricht das Bibelwort, dass der Predigt im Palmsonntagsgottesdienst 2015 zugrunde lag: „Und als er [Jesus Christus] in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und fragte: Wer ist der?“ (Matthäus 21,10).

Bezirksapostel Michael Ehrich, der die Gebietskirche Süddeutschland leitet, feierte den Palmsonntagsgottesdienst mit der Gemeinde Stuttgart-Bad Cannstatt (Apostelbereich Stuttgart) in der neuen Kirche in der Dennerstraße 104, die er in diesem Palmsonntagsgottesdienst als Stätte zur Menschheits-Erlösung weihte.

Die süddeutschen Apostel feierten den Palmsonntagsgottesdienst mit Gemeinden in ihrem Arbeitsbereich, Apostel Jürgen Loy begleitete den Bezirksapostel. In der Predigt kann zum Ausdruck, dass die Glaubenden in Jesus Christus – Mensch gewordener Gott, wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich – Gott erkennen als den, der voll Erbarmen, Güte und Milde gegenüber den Sündern ist. Er ist nicht fern, sondern in seiner Liebe den Menschen nahe.

Eine Bibellesung erfolgte an diesem Feiertag aus dem Markusevangelium, Kapitel 11, die Verse 1-11: „Und als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien an den Ölberg, sandte er zwei seiner Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sobald ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und führt es her! Und wenn jemand zu euch sagen wird: Warum tut ihr das?, so sprecht: Der Herr bedarf seiner, und er sendet es alsbald wieder her. Und sie gingen hin und fanden das Füllen angebunden an einer Tür draußen am Weg und banden’s los. Und einige, die dort standen, sprachen zu ihnen: Was macht ihr da, dass ihr das Füllen losbindet? Sie sagten aber zu ihnen, wie ihnen Jesus geboten hatte, und die ließen’s zu. Und sie führten das Füllen zu Jesus und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf den Weg, andere aber grüne Zweige, die sie auf den Feldern abgehauen hatten. Und die vorangingen und die nachfolgten, schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Gelobt sei das Reich unseres Vaters David, das da kommt! Hosianna in der Höhe! Und Jesus ging hinein nach Jerusalem in den Tempel und er besah ringsum alles, und spät am Abend ging er hinaus nach Betanien mit den Zwölfen.“