Im Hörfunkprogramm „Bayern 2“ („Positionen“) des Bayerischen Rundfunks erfolgte am Sonntagmorgen, 6. Oktober 2019, die monatliche Sendung der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.

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In der Viertelstunde Sendezeit am Erntedanksonntag 2019 wurde Einblick in das Leben zweier neuapostolischer Christen gegeben.

Das eine kurze Lebensbild in der Sendung betrifft eine 88-jährige neuapostolische Christin, die in bitterer Armut im Allgäu aufgewachsen ist.

Das Erntedankfest ist für viele Christen Anlass, innezuhalten und Gott als dem Schöpfer für die Gaben der Ernte zu danken. Erntedank bietet auch die Gelegenheit, sich den Reichtum bewusst zu machen, den wir heute hierzulande haben dürfen. Denn auch wenn nicht alle unsere Wünsche erfüllt sind, haben doch die meisten Menschen in Deutschland ein Dach über dem Kopf und täglich ausreichend zu essen.

Darunter gibt es solche, die das besonders zu schätzen wissen, weil sie schlimme Not erlebt haben – wie die 88-Jährige, die ihrer Enkelin erzählte, wie ihr Leben aussah, als sie noch ein Kind war.

Das andere kurze Lebensbild gilt einem neuapostolischen Christen, der sich vor 20 Jahren für den ungewöhnlichen beruflichen Quereinstieg vom Grundschullehrer zum Bestatter entschieden hat und Einblick in seinen beruflichen Alltag gab.

Den Hinterbliebenen, die oftmals mit der Situation überfordert seien, zu helfen, sieht der Bestattungsunternehmer als eine zentrale Aufgabe und bezeichnet die Trauer der Angehörigen als das, was einem in seinem Beruf sehr nahegehen könne. Aber es kommt da auch der christliche Glaube bei ihm durch: „… wir wissen ja, dass das Leben jetzt nicht zu Ende ist“ – der leibliche Tod beendet nur das irdische Dasein des Menschen; sein Inneres, Seele und Geist, besteht fort.

Nachhören können Sie diese Sendung – wie alle von der Neuapostolischen Kirche verantworteten Sendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk – in unserer Mediathek.

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