Am Samstag, 18. Juni 2016, fiel in Weingarten der Startschuss für den 11. „Lebenslauf“, einen Benefizlauf zugunsten von leukämie- und tumorerkrankten Menschen.

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    "laufen, walken, geben" - das Motto des 11. Weingartener Lebenslaufs

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    Die 95 Läuferinnen und Läufer des Teams "NAK läuft" ...

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    .. liefen insgesamt 1382 Kilometer und belegten Platz 2.

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Die Initiative „B.L.u.T.eV“ – „Bürger für Leukämie- und Tumorerkrankte“ – veranstaltete den Benefizlauf in Kooperation mit dem DRK Weingarten und der dortigen Jugendfeuerwehr; die Schirmherrschaft hatte der Weingartner Bürgermeister Eric Bänziger übernommen. Wie in den Vorjahren, hat auch bei der 11. Runde des „Lebenslaufs“ wieder eine große Gruppe neuapostolischer Christen teilgenommen. Unter dem Motto „Laufen, walken, geben – für die Chance auf Leben“ liefen die insgesamt 95 Läuferinnen und Läufer des Teams "NAK läuft" Strecke um Strecke für den guten Zweck.

Denn bei dem Benefizlauf geht es darum, dass möglichst viele Läuferinnen und Läufer möglichst viele Strecken laufen. Sponsoren, die sie sich im Vorfeld gesucht haben, spenden pro gelaufene Strecke einen zuvor vereinbarten Betrag. Die „erlaufenen“ Spenden werden vor allem zur Finanzierung von Registrierungs- und Typisierungsaktionen potentieller Blutstammzellspender verwendet, aber auch zur Verbesserung der Situation von an Leukämie erkrankten Patienten und deren Angehörigen.

Einmal in einer Spenderdatei in Deutschland registriert – die Daten werden im zentralen Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) zusammengeführt, die mit internationalen Datenbanken kooperiert –, steht ein Spender grundsätzlich weltweit zur Hilfe für Patienten zur Verfügung, die an einer Erkrankung des blutbildenden Systems leiden. Dazu gehören verschiedene Formen von Leukämie, Hodkin- und Non-Hodkin-Lymphon, Sichelzellenanämie und weitere. Für viele dieser schwerkranken Menschen ist die Transplantation von Knochenmark und Blutstammzellen gesunder Spender die einzige Chance, ihre Krankheit zu besiegen.

Die Kosten für eine Typisierung (Laborkosten) betragen 50 Euro – und auch wer selbst zum Beispiel aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht aktiver Stammzellspender werden kann, hat die Möglichkeit, mit einer Geldspende zu helfen.