Für ein nachhaltiges Hilfsprojekt in Äthiopien, das sich über drei Jahre erstreckte und zur Existenzsicherung von alten und kranken Menschen beitrug, hatte die Neuapostolische Kirche Süddeutschland über ihr Hilfswerk, das Missionswerk, 300.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Das Online-Magazin der Neuapostolischen Kirche International, nac.today, veröffentlichte am 4. August dazu den Artikel „Zehn Ziegen reichen für ein neues Leben“.

Die Hilfsmaßnahmen der Gebietskirche Süddeutschland erfolgen alle über das Missionswerk. Im Ausland stehen sie unter dem Motto „Brot, Brunnen, Brücken“: Brückenbau als infrastrukturelle Hilfsmaßnahme, aber auch im übertragenen Sinn – wie bei diesem Projekt in Äthiopien.

Für die Hilfsmaßnahmen gilt grundsätzlich, dass keine eigene Sozial-Infrastruktur aufgebaut wird, sondern Hilfe in Zusammenarbeit mit kompetenten, erfahrenen Partnern geleistet wird, und dass es möglichst „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist – wie bei diesem Projekt in Äthiopien.

Äthiopien ist eines der weltweit ärmsten Länder. Regelmäßige Hilfen der Kirche dort gelten Bildungs- und Erziehungsprojekten. Beispielsweise hat sie vor Jahren über das Missionswerk in der Nähe der Hauptstadt Addis Abeba Schulen – insbesondere für sogenannte Straßenkinder – errichten lassen, die auch aus dem Missionswerks-Budget unterhalten werden.

Das Land gehört mit seinen 15 Kirchengemeinden zum Arbeitsbereich von Bezirksapostel Michael Ehrich, dem Leiter der Gebietskirche Süddeutschland. Die Anfänge der Neuapostolischen Kirche in Äthiopien datieren im Jahr 1988; Apostel Hans-Jürgen Bauer ist dort der verantwortliche Seelsorger.