Der Amoklauf in München am Freitagabend, 22. Juli 2016, der neun arglose Menschen und den Täter das Leben kostete, macht tief betroffen.

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    Das Olympiagelände in München

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„In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei denen, die durch diesen schrecklichen Anschlag sterben mussten. Wir fühlen mit den Familien, Angehörigen und Freunden mit, die einen lieben, nahestehenden Menschen verloren haben, aber auch mit allen, die nun das Gefühl der Geborgenheit in ihrem engsten Lebensumfeld verloren haben“, erklärte Bezirksapostel Michael Ehrich.

Er und viele Gottesdienstleiter beteten in den Gottesdiensten am gestrigen Sonntag für alle, die in Leid gekommen sind, gerade auch an diesem Wochenende. Aus der Glaubensüberzeugung heraus, dass der leibliche Tod nicht das Ende der menschlichen Existenz ist, werden auch für alle Verstorbenen Fürbittgebete gesprochen.

Ganz in der Nähe des fürchterlichen Anschlags vom 22. Juli, auf dem Olympiagelände, hatten am Pfingstwochenende im Juni 2014 drei Tage lang rund 50.000 neuapostolische Christen aus aller Welt und viele Besucher den ersten Internationalen Kirchentag der Neuapostolischen Kirche gefeiert – ein freudiges, fröhliches Fest des Glaubens und der Begegnungen. Im Gottesdienst am Pfingstsonntag 2014, den der Leiter der internationalen Kirche, Stammapostel Jean-Luc Schneider, im Olympiastadion durchführte, hatte dieser mit den Tausenden Gottesdienstteilnehmern aber auch schon damals Fürbitten vor Gott gebracht: „Wir bilden eine ganz gewaltige Betgemeinde. … Wir beten für die, die mit ihrer Familie in Leid sind. … Wir beten für die, die Opfer der Gewalt sind.“ – Dazu sind wir nun alle wieder besonders aufgerufen.

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