Nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten konnte das Kirchengebäude in Ingolstadt-Süd (Kirchenbezirk Ingolstadt) wiederbezogen werden. Den Gottesdienst zum Wiederbezug führte Bischof Paul Hepp (Apostelbereich München) am Sonntag, den 26. Januar 2020 durch.

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Das Kirchengebäude in der Lindberghstraße 18, das im Jahr 1964 geweiht und zuletzt im Jahr 1984 renoviert wurde, ist gottesdienstliche Versammlungsstätte und mit den Nebenräumen auch „Gemeindehaus“ für die neuapostolische Gemeinde Ingolstadt-Süd.

Die Gemeinde wurde vor über 60 Jahren im März 1957 gegründet und bezog einen ersten Versammlungsraum in der Münchener Straße. Im September 1964 konnte das heutige Kirchengebäude in der Lindberghstraße fertiggestellt und bezogen werden. Die Gemeinde Ingolstadt-Süd hat aktuell über 200 Mitglieder und ist eine von sieben Gemeinden im Kirchenbezirk Ingolstadt. Geleitet wird die Gemeinde von Martin Lohrentz, der das Priesteramt trägt und in der Seelsorge von sieben weiteren ehrenamtlichen
Seelsorgern unterstützt wird.

Zum ersten Gottesdienst im umgestalteten Kirchengebäude waren neben der Gemeinde Ingolstadt-Süd auch die Gemeinden Ingolstadt-Nord, Dietfurt und Neustadt an der Donau eingeladen, die ebenfalls zum Kirchenbezirk Ingolstadt gehören.

Umgestaltung ergibt harmonischen Gesamteindruck

Während der neunmonatigen Umbauzeit wurden unter anderem der Eingangsbereich erneuert, das Foyer umgestaltet und die Nebenräume mit mobilen Trennwänden zur flexiblen Raumnutzung ausgestattet. Die Kombination der Materialien mit hellen Ahornholzflächen und hellgrauen Feinsteinfliesen ergibt für den Kirchenbesucher einen freundlichen, hellen und harmonischen Gesamteindruck. Der Durchgangsbereich zum Kirchensaal wurde mit raumhohen Wandverkleidungen versehen und lenkt den Blick direkt auf den Altar als zentralen Mittelpunkt im Gebäude. Die Altarwand wurde dreigeteilt; schlanke Orgelpfeifenpodeste ragen seitlich aus den Seitenverkleidungen.

Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste wird durch eine mit 788 Pfeifen und zwölf klingenden Registern gebaute Orgel bereichert, die im Jahr 1985 für das Kirchengebäude der neuapostolischen Gemeinde in München-Mittersendling gebaut wurde und nun in Ingolstadt-Süd weitere Verwendung findet.

Modernisierung zur Mängelbeseitigung und Funktionserhaltung

Die Modernisierung des Gebäudes war notwendig geworden, um technische Mängel zu beseitigen und die Funktionstüchtigkeit zu erhalten. Zudem wurde mit neuen Türen die Fluchtwegesituation verbessert.

Für die Planung der Umgestaltung zeichnet die Architektin Angela Wolf aus Oberasbach verantwortlich. Das Projektmanagement lag bei der Abteilung Bau/Unterhalt des Verwaltungs- und Dienstleistungszentrums der Gebietskirche.

Weitere Informationen zur Umgestaltung im Faltblatt zum Wiederbezug des Kirchengebäudes.