Konfessionsübergreifend veranstalteten die Kirchengemeinden im Stadtgebiet von Grafing (bei München, im oberbayerischen Landkreis Ebersberg) eine „Lange Nacht der Kirchen“.

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    neuapostolische Kirche Grafing/Bahnhof

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    © apigurt – istockphoto.com

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    musikalische Momente

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    Kinderprogramm "David und Goliath"

Es war eine „Einladung zur Begegnung mit Menschen, mit Musik, mit Kunst, mit sich selbst und mit Gott“, die in Zusammenarbeit der Grafinger Kirchengemeinden sowie mit dem katholischen Kreisbildungswerk Ebersberg e.V., dem Caritas-Zentrum Ebersberg und auch der Stadtbücherei Grafing erfolgte.

Am Freitag, 13. Oktober 2017, präsentierten sich die Kirchengemeinden sowie auch die o.g. Institutionen mit einem vielfältigen Programm an zehn Standorten. Die „Lange Nacht der Kirchen“ begann mit einem Abendgottesdienst, zu dem sich Gläubige verschiedener Konfessionen in der St.-Ägidius-Kirche einfanden.

Die neuapostolische Gemeinde in Grafing, deren Kirche sich in der Hauptstraße 38 befindet, beteiligte sich auch am weiteren Programm der „Langen Nacht der Kirchen“, unter anderem mit „musikalischen Momenten“, darunter ein Offenes Singen mit dem gemischten Chor der Gemeinde; auch gab es Orgelmusik zu hören. Auch Führungen durch das Kirchengebäude sowie ein Kinderprogramm – ein biblisches Ratespiel – wurde angeboten (bis 20:00 Uhr), und wer wollte, konnte in einer Kurzvorstellung der Kirchengemeinde etwas über deren Chronik erfahren: Es ist eine „junge“ Kirchengemeinde, die in diesem Jahr im Sommer mit einem Gottesdienst, den Apostel Wolfgang Zenker durchführte, einem Tag der offenen Tür und Gemeindefest ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert hat.

Die Anfänge gehen auf neuapostolische Christen zurück, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Sudetenland in den Raum Ebersberg kamen. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für Gottesdienste führte nach Grafing (Kirchenbezirk München-Süd).