Knapp 700 Konfirmandinnen und Konfirmanden feierten in Kirchengemeinden in Süddeutschland am Sonntag, 17. April 2016, Konfirmation.

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    Im Gottesdienst in Augsburg wurden 16 Konfirmanden eingesegnet

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    Bezirksapostel Michael Ehrich führte den Gottesdienst durch

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    Apostel Wolfgang Zenker

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    Vor der Segenshandlung wurde der Brief des Stammapostels vorgelesen

Dabei haben sie sich öffentlich – im Gottesdienst, vor Gott, der Gemeinde und ihren Gästen – zum Glauben bekannt und zur Treue gegenüber Gott verpflichtet. Sie haben nun selbst die Verantwortung für ihr Glaubensleben.

Der Begriff „Konfirmation“ kommt aus dem Lateinischen („confirmare“, „confirmatio“ = „bestärken, bestätigen“ / „Bestärkung, Bestätigung“). Bei der Konfirmationshandlung wurde den Konfirmandinnen und Konfirmanden unter Handauflegung der Segen zur Konfirmation gespendet. Der Konfirmationssegen soll die jungen Christen in ihrem Bestreben stärken, das Treuegelübde zu halten und sich zu Jesus Christus zu bekennen. Das Treuegelübde geht auf den Text einer Taufliturgie aus dem 3. Jahrhundert zurück und bringt zur Sprache, Böses meiden und gläubig und Gott gehorsam leben zu wollen.

Der Predigt in den Gottesdiensten, in denen Konfirmation gefeiert wurde, lag ein Bibelwort aus dem Lukasevangelium zugrunde, und zwar Kapitel 9, Verse 10.11: „Und die Apostel kamen zurück und erzählten Jesus, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich, und er zog sich mit ihnen allein in die Stadt zurück, die heißt Betsaida. Als die Menge das merkte, zog sie ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sprach zu ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften.“ (In den Gottesdiensten ohne Konfirmationsfeier hörten die Gemeinden eine Predigt auf Basis von Matthäus 6, Vers 12, der Bitte um Vergebung der Schuld aus dem „Unser-Vater“-Gebet.)

Bezirksapostel Michael Ehrich, der die Gebietskirche Süddeutschland leitet, führte in der Kirche in Augsburg, Stettenstraße 7, den Gottesdienst mit Konfirmationsfeier durch. Er spendete 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Kirchenbezirk Augsburg den Segen zur Konfirmation. Apostel Wolfgang Zenker, Leiter des Apostelbereichs München, zu dem der Kirchenbezirk gehört, begleitete den Bezirksapostel und wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen.

Eingeladen zu dem Festgottesdienst waren außer der Gemeinde Augsburg-Stettenstraße die Gemeinden A.-Göggingen, A.-Haunstetten, A.-Lechhausen, Friedberg, Schwabmünchen und Wertingen. Chorsängerinnen und -sänger aus den eingeladenen Gemeinden bildeten den großen gemischten Chor, der mit seinen Vorträgen den Gottesdienst feierlich umrahmte. Ebenso trug das Orchester des Kirchenbezirks zur feierlichen musikalischen Mitgestaltung bei und erfreute schon vor Gottesdienstbeginn die große Gemeinde.

Die weiteren süddeutschen Apostel und die Bischöfe feierten in Bezirken ihres Arbeitsbereichs an jenem April-Sonntag Gottesdienst mit Konfirmation.