Begleitet von Bezirksapostel Urs Hebeisen, der sich Anfang Juni 2016 in Süddeutschland aufhielt (siehe Bericht vom 9.6.2016 über seinen Vortrag im „Forum für Unternehmer und Führungskräfte“), reiste Bezirksapostel Michael Ehrich im Juni in die Ukraine. Neben Süddeutschland gehört die Ukraine, wie auch die Balkanländer Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien und Serbien, zu seinem europäischen Arbeitsbereich.

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    Bezirksapostel Michael Ehrich (im Bild rechts) beim Gottesdienst am Jugendtag ...

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    ... und Bezirksapostel Urs Hebeisen (im Bild rechts) - jeweils mit Übersetzer Pawel Bich

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Am Donnerstag, 9. Juni, feierte der Bezirksapostel mit der Gemeinde in Kiew, der Hauptstadt dieses großen Staates, den Gottesdienst zum Gedenken an Christi Himmelfahrt. Denn in Osteuropa haben die christlichen Feiertage unter dem Einfluss der orthodoxen Kirchen zuweilen ein von Westeuropa abweichendes Datum, gemäß dem julianischen Kalender. An dem Gottesdienst nahmen rund 300 Glaubensgeschwister teil.

Am Samstag und Sonntag fand dann in der Nähe von Kiew, auf einem Freizeitgelände, der Jugendtag 2016 für die jungen Christen aus der Ukraine statt, das Highlight für sie im Kirchenjahr. Außerdem hatte der Bezirksapostel die Jugendlichen aus den Balkanländern seines Arbeitsbereichs dazu eingeladen. Der verantwortliche Apostel, Anatolij Budnyk aus L'viv, sowie die für die Seelsorge der jungen Glaubensgeschwister beauftragten Amtsträger waren ebenfalls dabei. Eine besondere Freude bedeutete für die jungen Christen auch, dass Bezirksapostel Hebeisen aus den fernen Philippinen eingeladen worden war.

Für dieses Fest des Glaubens und der Begegnungen gestalteten die Jugendlichen ein buntes Programm. Es gab Sportaktivitäten, viel Musik, Aufführungen, Ausstellungen und Präsentationen, schöne, fröhliche Momente der Gemeinschaft – am Lagerfeuer – und mehr. Die rund 200 Teilnehmer des Jugendtags versammelten sich dann am Sonntag, 12. Juni, zum gemeinsamen Gottesdienst.

Die Religionslandschaft in der Ukraine ist vielfältig, wobei der größte Teil der Bevölkerung sich zu keiner Religion bekennt. Unter den religiösen Menschen sind Christen die Mehrheit. Die meisten von ihnen gehören einer der drei größeren orthodoxen Kirchen in dem Land an, in dem das Christentum byzantinischer Prägung 988 zur Staatsreligion erklärt worden war. Die Neuapostolische Kirche hat dort rund 5.000 Mitglieder, 77 Gemeinden.