Am Freitag, 20. Juli 2018, fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Hilfswerks der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland statt.

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    Bezirksapostel Michael Ehrich, Vorsitzender im Vorstand von human aktiv

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Bezirksapostel Michael Ehrich, Vorsitzender im Vorstand des Hilfswerks der von ihm geleiteten Gebietskirche, hatte dazu ins Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum in Stuttgart eingeladen.

Das Hilfswerk ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Stuttgart, der ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Inland und Ausland verfolgt. Seit Jahresbeginn 2018, als eine Satzungsänderung in Kraft trat (wir berichteten), heißt er „human aktiv“; so wird auch in der Bezeichnung die humanitäre Ausrichtung deutlich.

In der Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi und in der Seelsorge erkennt die Kirche ihren primären Auftrag. Die Glaubenden werden ermuntert, das Leben im Einklang mit dem Evangelium und der daraus resultierenden Werteordnung zu führen. Dies schließt die Zuwendung zum Nächsten ein – „tätige Nächstenliebe“ – und damit auch humanitäre und Not lindernde Hilfe. Die Koordination und Förderung der Hilfsmaßnahmen der Gebietskirche liegt bei „human aktiv“.

Auf der Tagesordnung der Jahrestagung 2018 standen unter anderem der Jahresbericht des Vorstands und die Verabschiedung des Haushaltsplans 2019.

79.000 Euro für Jahresförderschwerpunkt 2018

Bei den Projektberichten an jenem 20. Juli erfolgten u.a. Informationen über den diesjährigen Jahresförderschwerpunkt im Inland: Er gilt Einrichtungen, die Kindern von suchtkranken Eltern beistehen. Denn Kinder aus Familien, in denen ein Elternteil oder beide an einer Sucht erkrankt sind, sind vielen Belastungen ausgesetzt, und das Unterstützungsangebot für diese Kinder ist aus Expertensicht nicht optimal.

Fördermittel in Höhe von rund 79.000 Euro stellt(e) „human aktiv“ für diese Unterstützungen zur Verfügung. Die zur Förderung eingereichten Projektanträge wurden in Zusammenarbeit mit der Landesstelle für Suchtfragen begutachtet und 16 Projekte ausgewählt, die finanziell unterstützt werden.

In der Mitgliederversammlung wurde zu diesem Tagesordnungspunkt beispielhaft über die Arbeit von „MAKS“ (= Modellprojekt Arbeiten mit Kindern von Suchtkranken) referiert, einer unterstützenden und ambulanten Einrichtung für Kinder und Jugendliche, deren Eltern suchtkrank sind oder waren. „MAKS“ steht unter der Trägerschaft des „AGJ-Fachverbands für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.“ und ist zuständig für Freiburg, den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen.

Eine Übersicht über die Förderprojekte und jeweiligen Zuschüsse finden Sie auf der Webseite von „human aktiv“.