Seit Jahren wird weltweit der 21. September als „Internationaler Gebetstag für den Frieden“ begangen.

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1981 beschlossen die Vereinten Nationen, weltweit einen Friedenstag einzuführen, und 2001 kam es zu dem Beschluss, jedes Jahr den 21. September als „Internationalen Tag des Friedens“ zu begehen.

Da gerade Christen in der Nachfolge Jesu Christi sich um Frieden bemühen sollten, wurde der 21. September auf Empfehlung des Ökumenischen Rats der Kirchen im Jahr 2004 zum „Internationalen Gebetstag für den Frieden“ erklärt. Die Teilnehmenden sind aufgerufen, für Frieden in allen Gemeinschaften, Nationen und in der ganzen Welt zu beten und sich dafür einzusetzen.

Im Hinblick auf den „Internationalen Gebetstag für den Frieden“ ging es bereits in den Wochentagsgottesdiensten, die am 19. und 20. September in den neuapostolischen Gemeinden gefeiert wurden, um Frieden: „Frieden stiften und bewahren“ war der leitende Gedanke. Als Bibelwort diente 2. Korinther 13,11: „Zuletzt, liebe Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.“

Auch unabhängig vom „Internationalen Gebetstag für den Frieden“ treffen sich Christen unterschiedlicher Denominationen da und dort zu Zusammenkünften, in denen Friedensgebete gesprochen werden, in Süddeutschland z.B. seit Jahren in Wilhermsdorf (Franken) abwechselnd in der evangelischen, katholischen und neuapostolischen Kirche.

Den Frieden aus Jesus Christus verkündigen

Christen sollen Friedensstifter sein.

In den Seligpreisungen in der Bergpredigt – gemäß dem Matthäus-Evangelium, Kapitel 5 – spricht Jesus Christus auch von den Friedfertigen: „Selig sind die Friedfertigen; denn sie sollen Gottes Kinder heißen“. Es sind die gemeint, die sich als „Friedensmacher“ aktiv für Frieden einsetzen. Dabei geht es um den Frieden, der von Gott ausgeht. Er soll unter den Menschen verkündigt und verbreitet werden.

Wer Jesus Christus als den Herrn angenommen hat und ihm nachfolgt, ist gerufen, dies fortwährend durch eine Lebensführung zu bezeugen, die dem Vorbild Jesu Christi entspricht. Damit einher geht das Bemühen, Wesenszüge abzulegen, die mit dem Wesen Jesu nicht übereinstimmen – anders gesagt, dafür zu sorgen, dass sich Jesu Christi Wesen sich mehr und mehr im eigenen Wesen verwirklicht. „Die Verkündigung des Friedens aus Jesus Christus ist eine Frage der inneren Haltung“, so Bezirksapostel Michael Ehrich. „Je mehr wir Jesus Christus annehmen und verinnerlichen, sein Wesen in uns verwirklichen, desto mehr wird dieser Friede auch von uns ausgehen.“