Zum gemeinsamen Jugendgottesdienst versammelten sich am Sonntag, 13. März 2016, die Jugendlichen aus den Kirchenbezirken Backnang, Eberbach, Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall. Diese Bezirke bilden den Apostelbereich Heilbronn.

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    Apostel Hans-Peter Schneider

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    Ein DANKE für den Apostel von der Jugend

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Den Gottesdienst in der großen Kirche in Heilbronn, Pfühlstraße 6, führte Apostel Hans-Peter Schneider durch, der den Apostelbereich Heilbronn leitet.

Fraglos gebe es auch unter den Jugendlichen so manche Sorgen, hinsichtlich Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, Freundschaft und Partnerschaft, in der Familie, gesundheitlich, sagte der Apostel zu Beginn der Predigt. Manches Mal habe man das Empfinden: „Es ist alles nichts!“ In einer solchen Stimmungslage und Situation sollten die Jugendlichen vertrauensvoll darauf bauen, dass der Herr ihnen beistehe und helfe und für einen jeden den Weg habe, meinte der Apostel. „In letzter Konsequenz wird mit dem Herrn alles gut!“

Vom gläubigen, vertrauensvollen Hinwenden zum Herrn handelt auch das Lied „Harre, meine Seele“, das die große junge Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes miteinander sang. Darin heißt es: „ … und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach.“ Die Botschaft des Apostels an seine jungen Glaubensgeschwister: „Ihr seid Frühling!“ Der Frühling habe die Fähigkeit, „alle Jahre wieder“ neues Leben hervorzubringen. „Behaltet euch den Frühling in eurem Leben, im seelischen Empfinden, im Denken, im geistlichen Leben“, riet der Apostel. Dann lasse Gott immer wieder Neues entstehen.

Er erzählte von Glaubensbrüdern aus betreuten Gebietskirchen in Afrika, die vor Jahren erstmals nach Süddeutschland gekommen seien, und zwar im November. Sie hätten damals die Natur als trist empfunden, weil die Bäume wie abgestorben gewirkt hätten. „Man hat ihnen dann erklärt, dass im Frühling sich neues Leben zeigt, alles austreibt und die Bäume grünen und blühen.“

Die Jugendlichen sollten auf den Herrn und seine Hilfe hoffen. Auch im Blick auf Christi Wiederkommen und die herrliche Zukunft – das ewige Leben bei Gott – gelte es, in der Hoffnung auf den Herrn und in dem Streben nach der Würdigkeit der Seele standhaft zu sein. „Erkläre deinen Sorgen, wie der Frühling des ewigen Lebens aussieht!“, so der Apostel. „Dann bleibst du im Glaubensleben jung und geistlich frisch, auch wenn du älter wirst.“

Für die Predigt hatte der Apostel ein Bibelwort aus dem Neuen Testament gewählt, aus dem 1. Korintherbrief Kapitel 1, Vers 18: „Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist‘s eine Gotteskraft.“ Das Heil der Seele könne nur erlangt werden, weil Jesus Christus das Opfer am Kreuz gebracht habe, erklärte der Apostel. Diese „Präambel des Heilsplans Gottes“, wie er es nannte, bedinge Glauben und enthalte auch Weisungen, denn es gelte, den Willen Gottes umzusetzen. „So lasst uns ernst nehmen, was die Liebe Gottes uns sagt!“ Dies lasse ins Wesen Jesu hineinwachsen. So werde das Wort vom Kreuz zu einer Gotteskraft „und macht gottergeben, ohne Duckmäuser zu sein. Wer Gott ergeben ist, hört auf ihn und lässt sich von ihm leiten.“

Ein junger Priester, ein neu ordinierter Bezirksältester und Bischof Manfred Schönenborn wirkten im Gottesdienst mit. Musikalisch umrahmten ein großer Jugendchor und ein Jugendorchester den Gottesdienst.