Ein Feld des kirchlichen Handelns der Neuapostolischen Kirche ist das humanitäre Engagement. Über „human aktiv“, das Hilfswerk der Gebietskirche Süddeutschland, wurde im Dezember 2018 das Hospiz in Stuttgart finanziell unterstützt.

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    v.l.n.r.: Apostel Loy, Hospizleiterin Frau Kunze-Wünsch, Dekan Schultz-Berg

Apostel Jürgen Loy, der Leiter des Kirchenbereichs in der Region Stuttgart, übergab eine Spende in Höhe von 20.000 Euro aus dem Budget von „human aktiv“.

Hospizarbeit, ein wichtiger Dienst

Das Hospiz in der Stuttgarter Stafflenbergstraße ist ein stationäres Erwachsenen-Hospiz – eines der ersten in Deutschland –, in dem unheilbar kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase betreut werden. Im Zentrum des Hospizdienstes stehen die Befindlichkeit und Bedürfnisse der sterbenden Menschen, für die der Aufenthalt im Hospiz kostenfrei ist, sowie ihre Angehörigen.

Im Verbund mit dem stationären Hospiz steht das ambulante Erwachsenen-Hospiz, dessen Mitarbeiter schwer kranke und sterbende Menschen in der vertrauten Umgebung betreuen. Ein vorrangiges Ziel ist die Verhütung und Linderung von Leiden.

Da nur ein Teil der erforderlichen Mittel für die Hospizarbeit durch Krankenkassen und andere Förderer zur Verfügung gestellt wird, muss der Rest aus Spenden finanziert werden.

Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Hospizarbeit Angebote ehrenamtlicher speziell geschulter Sitzwachen-Gruppen, um sterbende Menschen nicht alleine zu lassen.

Mithelfen, die Deckungslücke zu minimieren

Nachdem in Stuttgart ein Kinder-und Jugendhospiz eröffnet worden ist, bekam das Erwachsenen-Hospiz weniger Aufmerksamkeit durch Spender – und so weist der Haushalt des Erwachsenen-Hospizes eine Deckungslücke auf. Davon erfuhr Apostel Loy und nahm daraufhin Kontakt zum evangelischen Dekan Eckart Schultz-Berg auf, dem Vorsitzenden des Hospizausschusses.

In Abstimmung mit Bezirksapostel Michael Ehrich, der auch Erster Vorsitzender im Vorstand des Hilfswerks „human aktiv“ ist, wurde beschlossen: „Gerne möchten wir diese wichtige Arbeit unterstützen und mithelfen, die entstandene Deckungslücke zu minimieren.“