Gottesdienst am ersten Novembersonntag mitfeiern

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Im November begehen Christen verschiedener Denominationen Tage der Besinnung auf das Leben nach dem Tod. Es wird der Verstorbenen gedacht, und zumeist steht die christliche Hoffnung auf die Auferstehung der Toten und das ewige Leben im Mittelpunkt.

Auch der Gottesdienst, der am Sonntag, 6. November 2016, in den neuapostolischen Gemeinden gefeiert wird, gilt dem Gedenken an die Verstorbenen. Es ist der dritte der Gottesdienste, die in der Neuapostolischen Kirche jährlich – jeweils am ersten Sonntag im März, Juli und November – aus diesem Anlass gefeiert werden.

Die Kirchengemeinden laden herzlich ein, diesen Gottesdienst mitzufeiern. Gottesdienstbeginn ist in allen Gemeinden um 9:30 Uhr; einen Gottesdienstort in Ihrer Nähe finden Sie über die Gemeindesuche.

Heil in Jesus Christus – zum ewigen Leben

In der Glaubensgewissheit, dass Jesus Christus gekommen ist, um das Heil Lebenden und Toten zu bringen, wird in dem Gottesdienst für Verstorbene gebetet, dass sie Jesu Christi Liebe und Gnade erleben und das Heil empfangen mögen: zum ewigen Leben. Dort, wo der Stammapostel, Bezirksapostel oder ein Apostel einen solchen Gottesdienst feiern, erfolgen auch Sakramentsspendungen für Verstorbene.

Bezirksapostel Michael Ehrich, Präsident der Gebietskirche Süddeutschland, ist zu dem Gottesdienst am 6. November mit den Aposteln aus Nigeria, Äquatorial-Guinea und Kamerun sowie Apostel Volker Kühnle, dem Leiter des Apostelbereichs Nürtingen, in Abuja (Nigeria). Die weiteren süddeutschen Apostel führen diesen besonderen Gottesdienst in ihrem Arbeitsbereich durch: Apostel Herbert Bansbach in Hemsbach, Apostel Hans-Jürgen Bauer in Straß, Apostel Jürgen Loy in Waiblingen, Apostel Martin Schnaufer in Rottweil, Apostel Dieter Prause in Sulzbach an der Murr und Apostel Wolfgang Zenker in Lauingen.

Euer Herz soll sich freuen

Dass für alle Menschen, Lebende und Verstorbene, Hoffnung auf ewiges Leben besteht, Hoffnung auf Gemeinschaft mit Gott und mit allen, die ihn lieben, ist Grund zur Freude. Damit schließt sich der Bogen zum Bibelwort, das im Gottesdienst am 6. November in den Kirchengemeinden in Europa verwendet wird: „… und euer Herz soll sich freuen.“ Es ist aus Kapitel 16 des Johannes-Evangeliums und gehört in den Zusammenhang mit den Abschiedsreden Jesu an seine Jünger, in denen er ihnen die Verheißung des Wiedersehens gab – Grund zur Freude.