Am Sonntag, 24. Juni 2018, wurde die monatliche Sendung der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland im Hörfunkprogramm „Bayern 2“ („Positionen“) des Bayerischen Rundfunks ausgestrahlt.

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Die Sendung ist – wie alle weiteren, von der Gebietskirche Süddeutschland verantworteten Rundfunksendungen – in der Mediathek nachzuhören.

Zwei Themen in der Juni-Sendung

Thematisiert wurde in der Sendung am 24. Juni zum einen die Teilnahme neuapostolischer Christen beim Nördlinger Stadtlauf (am 7. Juli), der diesmal ein Benefizlauf für das Frauenhaus Nordschwaben ist.

Zum anderen ging es um Übertragungen von Gottesdiensten: Dank der Übertragungstechnik können Gemeinden dem Gottesdienstleiter – wie am Sonntag, 24. Juni 2018 (siehe Bericht „Gottesdienst mit dem Stammapostel in Passau“) – ganz nah sein. Ermöglicht wird dies durch die ausgefeilte Nutzung der Satellitentechnik bzw. ein satellitengestütztes Empfangsstellennetz: Kirchengebäude in aller Welt wurden für den Satellitenempfang ausgerüstet; in Süddeutschland sind es 390 Kirchen.

Blick in die Geschichte: Per Satellit auf Sendung

Die erste Übertragung eines Gottesdienstes überhaupt – damals per Postkabel – erfolgte am 7. September 1949, von Reutlingen aus nach Betzingen und Wannweil (Süddeutschland). In den Folgejahren gab es in den Gebietskirchen Tonübertragungen von Gottesdiensten über das Telefonnetz. Insbesondere die Gottesdienste, die der Stammapostel als der internationale Kirchenleiter durchführte, wurden auf diese Weise übertragen, sodass möglichst viele Glaubensgeschwister daran teilnehmen konnten.

1983 initiierte Stammapostel Hans Urwyler nach einer Nordamerika-Reise – damals wurden dort schon vereinzelt Gottesdienste nicht nur mit Ton, sondern auch mit Bild übertragen – solche Übertragungen in Europa. Ein Gottesdienst des Stammapostels wurde erstmals in Bild und Ton in Saarbrücken übertragen, bald darauf im Arbeitsbereich des Bezirksapostels Klaus Saur. Der erste Einsatz des dafür gebauten „Übertragungswagens“ des kircheneigenen Bischoff-Verlags war am 2. Juni 1985 in Waldshut (Süddeutschland).

1987 erteilte Stammapostel Urwyler den Auftrag, auch überregional Gottesdienste in Bild und Ton zu übertragen. Erstmals war dies im Pfingst-Gottesdienst 1988 der Fall, als der Nachfolger von Stammapostel Urwyler, Richard Fehr, in Fellbach das Stammapostelamt offiziell antrat: Damals erlebten  Gemeinden an 921 Orten im Inland und Ausland teils eine Ton-, teils auch eine Bild-Ton-Übertragung dieses Gottesdienstes.

Bald darauf erfolgte der Aufbau des satellitengestützten Empfangsstellennetzes; über 830 Kirchen wurden mit Antennen und Receivern, Bildgeräten usw. ausgerüstet. Den Pfingstgottesdienst 1990 in Wien mit Stammapostel Fehr erlebten bereits an rund 900 Empfangsstationen in 17 Ländern in Europa über 272.500 Glaubensgeschwister in Bild und Ton mit.

1997 wurde auf digitale Sendetechnik umgestellt. 2014 erfolgte die Umstellung der Bildtechnik auf Full-HD-Format. Den Pfingstgottesdienst mit Stammapostel Jean-Luc Schneider am ersten Internationalen Kirchentag 2014 in München konnten Gemeinden auf allen Kontinenten miterleben – Millionen Glaubensgeschwister waren zu einer Gottesdienstgemeinde vereint.

Am Gottesdienst per Internet teilhaben

Für Gemeinden in einigen Ländern in Afrika und für weitere Gläubige, die nicht via Satellit erreichbar sind, besteht die Möglichkeit, per Internet am Gottesdienst teilzuhaben. Das Streaming ins Internet wickelt ebenfalls der Bischoff-Verlag ab.