Am Sonntag, 22. April 2018, wurde die monatliche 15-minütige Sendung der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland im Hörfunkprogramm „Bayern 2“ („Positionen“) des Bayerischen Rundfunks gesendet.

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Darin wird zum einen der Kirchenneubau in Regensburg thematisiert: die Weihe war am 11. März, der Festakt am 24. März.

Zum anderen geht es in der Rundfunksendung um das Thema Wasser, ganz konkret – ausgehend vom „Weltwassertag“ – und im theologischen Sinn: „Wasser des Lebens“ als göttliches Heilsangebot. Nachzuhören ist die Sendung in der Mediathek.

Wasser ist Leben

Am „Weltwassertag“ wird darauf aufmerksam gemacht, dass trotz aller Anstrengungen nach wie vor im globalen Umgang mit der Ressource Wasser entscheidende Verbesserungen erforderlich sind. Denn rund 750 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Verunreinigtes Trinkwasser stellt vor allem für Kinder sowie für alte und kranke Menschen ein lebensgefährliches Risiko dar.

Unter dem Motto „Brot – Brunnen – Brücken“ steht die humanitäre Hilfe, die von der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland über ihr Hilfswerk im Ausland geleistet wird. Zum Schwerpunkt „Brunnen“ gehören unterschiedliche Wasserprojekte, einfache Dorfbrunnen oder regionale Wasserversorgungssysteme, die finanziell gefördert bzw. durch das Gebietskirchen-Hilfswerk zusammen mit Partnerorganisationen realisiert werden. Dies insbesondere in den afrikanischen Ländern, die die zum Arbeitsbereich des Bezirksapostels Michael Ehrich gehören.

Bereits jetzt lebe die Hälfte der Weltbevölkerung in Gebieten, in denen mindestens in einem Monat pro Jahr das Wasser knapp werde, zitiert anlässlich des „Weltwassertags“ 2018 ein Bericht des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit den Weltwasserbericht der UNESCO. Gewässerschutz, Klimaschutz, Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme …, alles greift ineinander. Verantwortungsvoll mit der Schöpfung und den Ressourcen umgehen, auch im Blick auf die kommenden Generationen, ist ein Auftrag, der uns Menschen von Gott gegeben ist. Dazu heißt es im Katechismus der Neuapostolischen Kirche: „Im Umgang mit der Schöpfung ist der Mensch Gott, dem Schöpfer, gegenüber verantwortlich. Er ist gehalten, alles Leben und den Lebensraum wertschätzend zu behandeln.“ (Kapitel 3.3.1.2)

Damit im Einklang steht die Konzeption „Sorgsam handeln“, die vor ein paar Jahren in Süddeutschland anlässlich der Umstellung auf Ökostrom startete (das von der Gebietskirche Süddeutschland betriebene Projekt betraf alle Kirchengebäude der Neuapostolischen Kirche in Deutschland). Erste grundsätzliche Informationen über die Konzeption erhielten die süddeutschen Kirchenmitglieder über die „Südinfos“ vom April 2017.