Ein freudiges, fröhliches Fest des Glaubens und der Begegnungen feierten die rund 30.000 Teilnehmer am Internationalen Jugendtag (IJT) der Neuapostolischen Kirche vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 auf dem Messegelände in Düsseldorf.

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    Teilnehmer bei IJT 2019 / Foto: Bernhard Holdener

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    Die A-capella-Gruppe "Stuggapella" bei ihrem Auftritt / Foto: Andi Alger

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    Vorträge zu interessanten Themen waren gut besucht / Foto: Jessica Krämer

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    Foto: Oliver Rütten

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    Podiumsgespräch u.a. mit dem Stammapostel / Foto: Oliver Rütten

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    Foto: Bernhard Holdener

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    Foto: Andi Alger

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    Demo-Seminar der süddeutschen Akademie / Foto: Manuel Kopp

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    Während einer Skype-Konferenz / Foto: Kurt Entenmann

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    Vortrag zum Thema "Ökumene" / Foto: Kurt Entenmann

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    Bezirksapostel Ehrich (2.v.l.) am Gebietskirchenstand / Foto: Kurt Entenmann

Die jungen neuapostolischen Christen aus aller Welt und ihre Seelsorger, die ebenfalls eingeladenen Vorsteher der Kirchengemeinden und Kirchenbezirke und die vielen Glaubensgeschwister, die als ehrenamtliche Helfer am IJT arbeiteten, hatten sich das Jugendtags-Motto zu eigen gemacht: „Hier bin ich“. Sie boten und genossen in den Düsseldorfer Messehallen ein vielfältiges Programm – Ausstellungen, Workshops, Vorträge, Konzerte, Offene Singen und Mitmachprojekte aller Art, Podiumsdiskussionen und mehr.

Skypen mit afrikanischen Jugendlichen

„Hier bin ich“, dies galt auch für die Präsentationsstände in der Begegnungshalle 6, wo die Gebietskirchen und Bezirksapostelbereiche, neuapostolische Hilfswerke – „human aktiv“ zusammen mit NAK-karitativ und „humanitas“ – und weitere Vereinigungen vertreten waren.

Am Stand des süddeutschen Bezirksapostels Michael Ehrich, zu dessen Arbeitsbereich ca. 30 weitere Länder insbesondere in Afrika gehören, konnten die Jugendlichen mit Gleichaltrigen in betreuten afrikanischen Gebietskirchen per Skype Kontakt haben, die nicht zum IJT kommen konnten. Dazu hatten sich die Jugendlichen zu festgelegten Zeiten z.B. in Accra, Bata, Freetown, Gueckedou und Lagos versammelt – von Sprachbarrieren kaum eine Spur: großes Hallo, gemeinsame Gesänge, viel Freude und Lachen, auch gemeinsames Beten.

Kreative Köpfe konnten sich beim Kunstworkshop am Stand austoben, mit ungewöhnlichen Materialien und Techniken. Zu den Themenfeldern am Stand gehörte Ökumene – ins christliche Miteinander gaben die süddeutschen Ökumenebeauftragten, Apostel Volker Kühnle und Manfred Schönenborn, interessante Einblicke –, „Achtsamkeit“ (GOs und NO-GOs im Umgang miteinander) und die Akademie der Gebietskirche Süddeutschland mit kleinen Demo-Seminaren. Biblische Begebenheiten in moderner Form konnte, wer wollte, gemeinsam mit Anderen interpretieren oder seine „zündenden Ideen“ zur Gestaltung der Kirche in der Zukunft anbringen. Auch gab es Kicker gegen Apostel – der Bezirksapostel punktete haushoch –, leckere Laugenbrezeln und ein Quiz.

„‘Hier bin ich‘, sagt Gott …“

„… ich bin hier für dich“, führte der höchste Geistliche der Kirche, Stammapostel Jean-Luc Schneider, im Gottesdienst am Sonntag, 2. Juni, aus. Er ermunterte die große Gemeinde, auch ihrem Nächsten zu sagen, dass Gott für ihn da sei, und wünschte sich, dass die Antwort der Gottesdienstteilnehmer lauten möge: „Ja, hier bin ich; das will ich machen!“

Der Gottesdienst in der Arena bildete den Höhepunkt und zugleich Abschluss des internationalen Jugendtags 2019. Als Predigtgrundlage nahm der Stammapostel ein Bibelwort aus dem Johannes-Evangelium, Kapitel 13, die Verse und 35 – Worte Jesu Christi von der Liebe seiner Nachfolger: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt."

Das Evangelium, die Botschaft von Gottes Nähe und Liebe weiterzutragen, sei der Anfang, so der Stammapostel.

Den IJT „in die Länge wirken lassen“

Bezirksapostel Ehrich wünschte sich, dass der IJT 2019 in den Gemeinden und insbesondere für alle Jugendlichen nachhaltig wirken möge, und regte u.a. eine „Nach-IJT-Jugendstunde“ an. Sie solle helfen, interaktiv die Erlebnisse, Erfahrungen und Vorsätze festzuhalten, die beim IJT gesammelt worden seien. „Sicher gibt es viele weitere Ideen und Ansätze, die den IJT in die Länge wirken lassen!“, meinte er.

So haben sich junge Brüder und Schwestern vorgenommen, in ihrer Gemeinde mit Bildern und Berichten, Videos und Liedern etwas IJT-Feeling zu vermitteln. Dies will auch die Veranstaltungswebseite www.ijt2019.org sowie die süddeutsche Jugendtagswebseite www.nak-sued-jugendtag.de.

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