Am Sonntag, 3. März 2019, feierten die Kirchengemeinden den ersten der drei Gottesdienste im Jahr 2019, die dem Gedenken an Verstorbene gelten.

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    Bezirksapostel Ehrich in Lindau

Göttliche Gnade, das Heil in Jesus Christus

Im Gottesdienst am ersten März-Sonntag 2019 lag der Predigt das Bibelwort Hebräer 4,16 zugrunde, in dem vom „Thron der Gnade“ die Rede ist.

Die in Jesus Christus offenbarte Gnade, Liebe und Versöhnung ist grundlegender Inhalt des Evangeliums. Der Begriff „Heil“ wird im Sinn von „Rettung“, „Bewahrung“ und „Erlösung“ verwendet. Allein in Jesus Christus findet der Mensch Heil für den Schaden, den die Sünde anrichtet: Das Opfer, das Jesus am Kreuz brachte, ermöglicht die Befreiung von Sünde und die Aufhebung der Trennung von Gott.

Das Heil in Jesus Christus können, so die neuapostolische Glaubenslehre, Lebende und Tote erlangen. Dazu braucht es den Glauben an ihn, den Heiland und Erlöser, und das Vertrauen auf seine Gnade.

Da Seelen im Jenseits, die nicht vom Evangelium erfahren, nicht die Gnade in der Sündenvergebung erlangt und auch kein Sakrament empfangen haben, sich in einem Zustand der Gottferne befinden, treten die Glaubenden im Gebet für sie ein. So gedachten auch im Gottesdienst am 3. März 2019 die Gemeinden der unerlösten Verstorbenen; es erfolgte ein gemeinsames Fürbittgebet für diese Seelen.

Im Gottesdienst, den Bezirksapostel Michael Ehrich an diesem Sonntag in Lindau feierte, spendete er auch die Sakramente zugunsten von Verstorbenen. Vollzogen wurde die Sakramentsspendung stellvertretend an zwei Amtsträgern. Dazu berichtet die Bibel, dass bereits in den ersten christlichen Gemeinden Lebende für Tote getauft wurden.

Die Apostel der Gebietskirche Süddeutschland befanden sich zu diesem Gottesdienst in Begleitung des Bezirksapostels.