Am Feiertag „Palmsonntag“ – der am Sonntag vor Ostern begangen wird – gedenken Christen an den Einzug Jesu in Jerusalem, wo ihm die Menschen einen begeisterten Empfang bereiteten. Als Zeichen der Huldigung verwendeten sie Palmwedel, die in der Antike ein Symbol für Sieg und Freude darstellten.

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    Palmwedel - antike Symbole des Sieges / Foto: © Eric Nordas - fotolia.com

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    Weidenkätzchen ("Palmkätzchen") als Zeichen des Lebens und Sieges

Am Tag nach seinem Einzug reinigte Jesus gemäß biblischem Bericht den Tempel in Jerusalem, indem er die Händler und Geldwechsler daraus verjagte: der Tempel als Haus Gottes, wo Gott Anbetung, Lob und Opfer dargebracht werden.

Aus diesem Kontext war das Bibelwort, das im Gottesdienst an Palmsonntag, 9. April 2017, der Predigt in den Gottesdiensten der Neuapostolischen Kirche zugrunde lag. Es steht im Markus-Evangelium, Kapitel 11, Vers 17: „Und er [Jesus] lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“

An diesem christlichen Festtag erfolgt im Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche auch eine Bibellesung. An Palmsonntag 2017 wurden aus dem Matthäus-Evangelium, Kapitel 21, die Verse 1 bis 11 gelesen. Sie handeln davon, dass Jesus auf einem Esel in Jerusalem einzog, womit sich eine Verheißung erfüllte, die den Messias Israels betrifft (Sacharja 9,9). Auch beschreiben diese Bibelverse, wie die Menschen Jesus zujubelten und damit das Kommen des Reiches Davids priesen (Markus 11,10).