Jesus Christus, der Sieger über das Böse, sitzt zur Rechten Gottes und hat somit Anteil an Gottes Allmacht. Er wird wiederkommen. – Dies waren Leitgedanken im Gottesdienst an „Christi Himmelfahrt“, 25. Mai 2017.

 

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Als Predigtgrundlage im Gottesdienst an diesem Hochfest diente ein Bibelwort aus dem Neuen Testament, Hebräer 10,12.13: „Dieser aber hat ein Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden.“

Gefeiert wird „Christi Himmelfahrt“ 40 Tage nach dem Osterfest. Denn gemäß dem biblischen Zeugnis ist Jesus Christus am 40. Tag nach seiner Auferstehung gen Himmel gefahren. Die biblische Schilderung dieses Geschehens war Inhalt der Bibellesung im Gottesdienst an „Christi Himmelfahrt“, 25. Mai 2017 – Apostelgeschichte 1, die Verse 4 bis 12 wurden gelesen:

„Und als er mit ihnen zusammen war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr, so sprach er, von mir gehört habt; denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen. Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel? Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat; aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg entfernt.“

Die Himmelfahrt Jesu Christi ist also eng verknüpft mit der Verheißung seines Wiederkommens. Die neuapostolischen Christen erwarten sein Wiederkommen und bereiten sich darauf vor.