Gott in seiner unermesslichen Liebe will Heil für alle Menschen. Die Glaubenden bemühen sich, Gottes Liebe zu erwidern – dadurch, dass sie seinen Willen tun. „Wir gehorchen seinen Geboten, arbeiten an unserem Heil und setzen uns für das Heil des Nächsten ein.“ Dies war Tenor im Gottesdienst, den Stammapostel Jean-Luc Schneider am Sonntag, 15. Januar 2017, in Lomé durchführte.

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    Der Stammapostel am Altar

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    Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst von einem großem Chor ...

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    ... und einem Musikensemble von Kindern und Jugendlichen.

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Rund 3.000 Glaubensgeschwister hatten sich in der Kongresshalle in Lomé, der Hauptstadt des westafrikanischen Landes Togo, zum Gottesdienst mit dem Stammapostel eingefunden, dem höchsten Geistlichen in der Neuapostolischen Kirche. Viele von ihnen hatten einen langen Weg zurückgelegt, um dieses Glaubensfest mitzuerleben. In freudiger Erwartung versammelten sie sich schon lange vor Gottesdienstbeginn in und vor der Kongresshalle.

Ein großer gemischter Chor, der gekonnt und mit viel Freude und Herzenshingabe sang, gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit.

Den Stammapostel begleiteten Bezirksapostel Michael Ehrich, der die Gebietskirche Süddeutschland und zudem Gebietskirchen in rund 30 Ländern – darunter Togo – leitet, sowie Apostel Herbert Bansbach, der in Süddeutschland für die Kirchenbezirke im Apostelbereich Karlsruhe zuständig und zudem als Länderverantwortlicher unter anderem für die Kirchenbezirke und Gemeinden in Togo beauftragt ist. Auch zwei Apostel aus Togo, zwei aus Benin und 17 aus dem benachbarten Ghana nahmen am Gottesdienst teil. Zudem hatte der Stammapostel noch den Bezirksapostel Joseph Ekhuya (Ostafrika) und Bezirksapostelhelfer Robert Nsamba (Sambia) eingeladen.

Ein besonderes Gepräge hatte der Gottesdienst dadurch, dass drei bewährte, langjährige Apostel altershalber in den Ruhestand traten und vier neue Apostel – zwei für Ghana und zwei für Togo – ordiniert wurden (wir berichten gesondert).

In Togo sind rund 30 Prozent der Bevölkerung Christen, 20 Prozent sind Muslime, und etwa die Hälfte der Bevölkerung gehört traditionellen Naturreligionen an. Die Anfänge der Neuapostolischen Kirche im Land datieren im Jahr 1978; seit 2001 ist die heutige Gebietskirche Süddeutschland zuständig.