Viele Christen hierzulande feiern am Sonntag, dem 1. Oktober 2017, das Erntedankfest. In den Gottesdiensten wird am Erntedanksonntag Gott für alles gedankt, was er, der Schöpfer, schenkt. Als sichtbarer Ausdruck schmücken vielerorts Ähren und weitere Erntegaben und Naturprodukte die Kirchen und Altäre.

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Die Gottesdienste der Gebietskirche Süddeutschland am Erntedanksonntag beginnen um 09:30 Uhr. Wer sie mitfeiern möchte, ist herzlich willkommen. (Zum Wohnort nahe gelegene Gemeinden werden über die Gemeindesuche angezeigt.)

Grund zum Danken

Nach dem Gottesdienst am Sonntag, 24. September 2017, wurde in den süddeutschen Kirchengemeinden ein Schreiben des Bezirksapostels Michael Ehrich vorgelesen. Darin weist der Kirchenpräsident auf den bevorstehenden Erntedanksonntag hin.

Wenn man sich bewusst mache, wofür man Gott danken könne, fänden sich viele Gründe, meinte der Bezirksapostel. Und viele Möglichkeiten gibt es auch, seine Dankbarkeit gegenüber Gott auszudrücken – der Bezirksapostel appellierte, dem Heiligen Geist Raum zu geben, „damit er uns führen und zum guten Werk anregen kann“. Beispielhaft für gute Werke nannte er die Mitarbeit in der Gemeinde, Taten der Nächstenliebe, Fürbitte für andere, Opferbereitschaft für den Herrn.

Der Erntedanktag erinnere die Glaubenden auch wieder daran, ein besonderes finanzielles Dankopfer zu bringen: „Dieses wird für die weltweite Tätigkeit unserer Kirche verwendet und kommt Menschen zugute, die in Not sind.“

In diesem Jahr werde die von Süddeutschland aus betreute Gebietskirche in Nigeria unterstützt, wo besonders im Norden große Not herrsche, informierte der Bezirksapostel.

Die humanitäre Hilfe, die von der Gebietskirche Süddeutschland über ihr Hilfswerk geleistet wird, erfolgt im Inland nach Förderschwerpunkten. Im Jahr 2016 betraf dies Unterstützung für Kinder psychisch erkrankter Eltern, 2017 wurden schwerpunktmäßig gemeinnützige ambulante Pflegedienste unterstützt. So spendete die Gebietskirche zehn Kleinwagen im Gesamtwert von über 111.000 Euro (wir berichteten). Im Ausland leistet die Kirche nachhaltige Hilfe unter dem Motto „Brot – Brunnen – Brücken“.