Im November 2019 besuchte Bezirksapostel Michael Ehrich zum zweiten Mal in diesem Jahr Gemeinden in dem westafrikanischen Land Nigeria.

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    Begrüßung vor dem Gottesdienst in Aba

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    Apostel und Bischöfe vor dem Gottesdienst

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    Gottesdienst in Aba

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    Chor und Orchester im Gottesdienst

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    Gottesdienst in Aba

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    Silberhochzeit von Apostel Ibekwe und seiner Ehefrau

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    Apostel-Bischofs-Versammlung mit dem Bezirksapostel

Der Bezirksapostel feierte am 21. November Gottesdienst mit den Glaubensgeschwistern der Gemeinde B-Dere (Bundesstaat Rivers) im Südwesten des am Golf von Guinea gelegenen Landes. Anderntags hielt er einen Gottesdienst in der Gemeinde Rukpakwolusi in der Nähe der Millionenmetropole Port Harcourt (ebenfalls im Bundesstaat Rivers).

In dieser Region tobte von 1967 bis 1970 der „Biafra-Krieg“, erinnerte der Bezirksapostel in seinem Reisebericht und schrieb: „Nach unterschiedlichen Schätzungen starben zwischen einer und vier Millionen Menschen, von denen die meisten verhungerten. Bis heute ist ‚Biafra‘ das Synonym für Hunger und Elend – viele von uns haben sicher noch tiefer hungernden Kinder vor Augen. Das berührt noch heute zutiefst!“

Am Sonntag, 24. November 2019, führte der Bezirksapostel dann in der Stadt Aba, im Südosten Nigerias, einen Gottesdienst durch. In dem Gottesdienst spendete er einem Silberhochzeitspaar, Apostel Ibekwe Chima und dessen Ehefrau, den Segen zum Ehejubiläum (25 Jahre) und anbefahl die Ehepartner der weiteren Begleitung Gottes.

ABV: Thema „Achtsamkeit“

Am Samstag, 23. November, fand unter Vorsitz des Bezirksapostels auch eine Apostel-Bischofs-Versammlung (ABV) statt. Neben dem geistlichen Teil beschäftigten sich die zehn Apostel und vier Bischöfe, die für die 290.000 neuapostolischen Christen im Land seelsorgerisch zuständig sind, mit dem Thema „Achtsamkeit“, also insbesondere der Prävention vor sexuellem Missbrauch.

Missbrauch ist leider auch in den Ländern außerhalb Europas, die zum Bezirksapostelbereich gehören, sehr virulent. Darüber hinaus sind weltweit rund 200 Millionen Mädchen und Frauen von Beschneidung – unterschiedlicher Art von Genitalverstümmelung – betroffen.

Dem Bezirksapostel und den Aposteln auch in den anvertrauten Gebietskirchen ist es ein großes Anliegen, deutlich zu machen, dass die Kirche hier keine Toleranz zeigt. So kündigte der Bezirksapostel an, dieses Thema in nächster Zeit in den Ländern seines Arbeitsbereichs zu vertiefen.