Am 13. Juli 2019 erhielt der Bereitschaftsdienst des DRK-Ortsvereins Backnang ein dringend benötigtes zweites Fahrzeug.

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    Apostel Manfred Schönenborn (Foto: Tobias Sellmaier)

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    Apostel Schönenborn und Klaus-Dieter Fackler vom DRK (Foto: Tobias Sellmaier)

„Überwiegend durch Spenden wurde die Anschaffung des Fahrzeugs möglich. Es soll zunächst als Krankentransportwagen, hoffentlich bald aber auch mit der noch erforderlichen Ausstattung als Rettungswagen zum Einsatz kommen“, erklärte Apostel Manfred Schönenborn. Der Leiter des Apostelbereichs Heilbronn/Nürnberg nahm als Vertreter der Gebietskirche Süddeutschland und als Sprecher der Spenderinnen und Spender an der Fahrzeugübergabe teil.

Dabei waren außer dem DRK-Ortsverein Backnang – mit Bereitschaft und Vorstand – zudem Vertreter der Stadt Backnang, des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr und weiterer Backnanger Hilfsdienste (DLRG, Freiwillige Feuerwehr, THW) sowie Vertreter weiterer Spender.

Finanzierung durch Spenden

Die Finanzierung des Fahrzeugs für den DRK-Bereitschaftsdienst Backnang erfolgte mit 10.000 Euro aus dem Budget des Hilfswerks der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, „human aktiv“, mit ebenfalls 10.000 Euro aus der von der „Backnanger Kreiszeitung“ veranstalteten Weihnachtsaktion 2018 („BKZ-Leser helfen“) und anderen Spenden.

In seiner Ansprache betonte der Apostel: „Damit anerkennen, wertschätzen und unterstützen die Spenderinnen und Spender die wertvolle Arbeit, die durch die Rettungskräfte des DRK-Ortsvereins Backnang geleistet wird.“ Er selbst hatte bei einem Weihnachtsmarkt-Besuch in der Gegend miterlebt, wie jemand einen Herzinfarkt erlitt und von einem DRK-Mitarbeiter erstversorgt wurde, bis der Rettungswagen eintraf.

Die Anzahl der Einsätze habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen – mit dem zweiten Fahrzeug könnten nun Lücken in der Rettungskette geschlossen werden, freute sich Klaus-Dieter Fackler, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Backnang.

Zur Ausrüstung des Fahrzeugs als Rettungswagen überreichte Apostel Schönenborn bei der Fahrzeugübergabe einen weiteren Spendenscheck von „human aktiv“ in Höhe von 2000 Euro.

Sich für hilfsbedürftige Menschen einzusetzen, gehöre zum christlichen Gedanken der Nächstenliebe. Mit der Spende sei auch ein Zeichen gesetzt worden, meinte der Apostel: nämlich dass das Gebot der Liebe und Zuwendung zum Nächsten auch in einer Zeit mit Leben erfüllt werde, in der vielfach der Fokus auf Eigeninteressen liege und egoistische Grundhaltungen die Beziehung zwischen Menschen abzukühlen drohten.

Und so bringen sich – neben der institutionellen Hilfe – neuapostolische Christen vielerorts hilfreich zugunsten von Menschen ein, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Weitere Informationen über die Arbeit des Hilfswerks gibt es auf der Seite von "human aktiv".