Der jährliche Flyer, den der Bezirksapostel zu Erntedank herausgibt, wird in diesen Tagen an die Poststellen der Bezirke ausgeliefert.

Beim Flyer des Jahres 2018 ergab sich eine Änderung gegenüber den Vorjahren, die begründet ist in der neuen Ausrichtung des Hilfswerks der Gebietskirche Süddeutschland.

Von 1999 bis 2017 wurden den Kirchenmitgliedern mit dem Flyer – in einigen Jahren war es eine Broschüre – hauptsächlich Informationen über das humanitäre Engagement der Gebietskirche Süddeutschland gegeben. Nun gibt der Flyer einen kleinen Einblick in die kirchlichen Aktivitäten in den von Süddeutschland aus betreuten Gebietskirchen.

Das humanitäre Engagement der Gebietskirche erfolgt über deren Hilfswerk. Seit seiner Neuausrichtung, die im Januar 2018 in Kraft trat, heißt das Hilfswerk „human aktiv“ (bis Ende 2017 hieß es „Missionswerk“).

Wie war es bisher

In den Jahren ab Gründung des Hilfswerks bis Ende 2017 wurde mit den Finanzmitteln des Hilfswerks sowohl die kirchliche Tätigkeit in den von Süddeutschland aus betreuten Ländern und Gebietskirchen finanziert als auch die gesamte humanitäre Hilfe, die von der Kirche im Inland und im Ausland geleistet wurde.

Mit Spenden direkt an das Hilfswerk, vor allem aber mit Finanzmitteln der Gebietskirche – darunter dem jährlichen Dankopfer, das am Erntedanktag gegeben werden kann – wurde das Hilfswerk in seinen vielfältigen Aufgaben finanziert.

Wie ist es heute

Die Finanzierung der kirchlichen Tätigkeit in den betreuten Gebietskirchen erfolgt weiterhin mit Finanzmitteln der Gebietskirche Süddeutschland, darunter dem Dankopfer.

Darauf bezieht sich der Flyer zu Erntedank 2018.

Das Hilfswerk ist seit Jahresbeginn 2018 neu ausgerichtet: Es verfolgt nun ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke (wir berichteten) und finanziert sich weitestgehend selbst.

Humanitäres Engagement

Das humanitäre Engagement der Gebietskirche wird unverändert nach dem Grundsatz durchgeführt: Unterstützung von Menschen, die bedürftig geworden und in Not gekommen sind – ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Nationalität, Sprache, Hautfarbe und Religion. Die Hilfe soll rasch, unmittelbar und unbürokratisch erfolgen und möglichst „Hilfe zur Selbsthilfe“ sein. Dabei werden in der Regel keine einzelnen Personen gefördert, sondern spezielle Einrichtungen/Maßnahmen.

Die finanziellen Förderungen und Benefizmaßnahmen erfolgen im Inland wie bisher nach jährlichen Schwerpunkten, im Ausland orientiert an dem Motto „Brot – Brunnen – Brücken“.

Informationen über das Hilfswerk finden Sie auf der Seite des Hilfswerks unter www.humanaktiv-nak.de