Einen feierlichen Jahresausklang erlebten die Glaubenden in den Gottesdiensten am frühen Silvesterabend, 31. Dezember.

Mit der Anbetung Gottes und Dank ihm gegenüber beendeten die Kirchengemeinden in Süddeutschland das Jahr 2015. „Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat. Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand.“ Unter diesem Bibelwort aus dem Alten Testament, Psalm 95, Verse 6.7a, stand die Predigt in den Gottesdiensten zum Jahresabschluss. Einige Leitgedanken dazu hatte Stammapostel Jean-Luc Schneider, höchster Geistlicher der Neuapostolischen Kirche, den Gottesdienstleitern an die Hand gegeben. Inhalt waren u.a. die Aspekte der Anbetung: sich bewusst unter Gottes allmächtige Hand beugen, ihm danken und ihm vertrauen.

Dabei ging es auch um den Dank für die Freude in der Gemeinschaft der Glaubensgeschwister, Dank für die Freude im täglichen Leben, die Gott geschenkt hat, jedoch auch Dank gegenüber dem Nächsten, der einem auf die eine oder andere Weise etwas Gutes erwiesen hat (vgl. Matthäus 25,40).

Auch Bezirksapostel Michael Ehrich, der die Gebietskirche Süddeutschland leitet, hatte in seinem letzten Monatsbrief des Jahres an die kirchlichen Amtsträger in Süddeutschland von der Dankbarkeit geschrieben. „Die Ereignisse im persönlichen Leben, in der Familie, in der Gemeinde, in unserem Umfeld oder auch in den Bereichen des öffentlichen Lebens waren vielfältig. Manche dieser Ereignisse hinterlassen Spuren und prägen uns. An der Hand unseres himmlischen Vaters, geborgen in der Liebe Christi, sind wir bewahrt geblieben. Dafür wollen wir dem Herrn von Herzen danken!“, so der Bezirksapostel, der in jenem Schreiben auch seinen Dank für den ehrenamtlichen Dienst der Seelsorger ausdrückte.

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