Familien, in denen Kinder und Jugendliche mit Behinderungen aufwachsen, können Unterstützung durch familienentlastende Dienste erfahren.

Die familienentlastenden Dienste wiederum werden durch das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, „human aktiv“, im laufenden Jahr schwerpunktmäßig finanziell gefördert.

Immer mehr Kinder und Jugendliche mit Behinderungen wachsen in ihren Familien auf und nicht in Pflegeeinrichtungen. Dies ist erfreulich, kann jedoch die Familien durch die Pflege und Betreuung an die Grenze ihrer Belastung bringen. Die familienentlastenden Dienste stehen den pflegenden und betreuenden Angehörigen bei und verschaffen ihnen Freiräume zur Erholung.

Eine weitere wichtige Aufgabe dieser Dienste liegt darin, Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf ambulante und wohnortnahe assistierende Hilfe zu geben, familienorientiert und auch individuell. Außerdem bieten sie Beratung in unterschiedlichen Lebensbereichen und -situationen, Inklusionshilfe im vorschulischen und schulischen Bereich, auch maßgeschneiderte Betreuungs- und Pflegehilfen und vieles mehr.

Insgesamt leisten die Dienste einen nicht unbedeutenden Beitrag beim Wandel weg von der stationären Unterbringung hin zur ambulanten Betreuung und Begleitung.

Träger von familienentlastenden Diensten sind zum Beispiel Dienste der freien Wohlfahrtspflege oder Behindertenverbände. Da diese ihre Angebote häufig nicht kostendeckend finanzieren können und auch die Förderung durch die öffentliche Hand nicht alle Bereiche abdeckt, will „human aktiv“ Angebote, die von anderer Seite nicht unterstützt werden, gezielt finanziell fördern.

Auf der Homepage von „human aktiv“ ist über den Jahresförderschwerpunkt 2019 (einschließlich der Anträge auf Förderung) mehr publiziert.

 

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