Die Gemeinden des Kirchenbezirks Peiting (Apostelbereich München) erlebten einen besonderen Jahresauftakt, denn den ersten Sonntagsgottesdienst im Jahr 2015 feierten sie mit dem Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche International, Stammapostel Jean-Luc Schneider.

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    Stammapostel Jean-Luc Schneider

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    Der Gottesdienst wurde von einem gemischten Chor...

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    ... und einem Bläserensemble musikalisch umrahmt.

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    Stammapostel Schneider und Bezirksapostel Michael Ehrich (rechts im Bild)

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    Der Stammapostel und seine Begleiter wurden von einem Kinderchor begrüßt.

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    Apostel Clement Haeck

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    Apostel Gerald Bimberg

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    Apostel Hans-Peter Schneider

Der Stammapostel führte am Sonntagvormittag, 4. Januar, in der Stadthalle in Weilheim den Gottesdienst durch, zu dem alle Mitglieder aus den zehn Gemeinden des Kirchenbezirks eingeladen waren.

Als Grundlage der Predigt diente ein Bibelwort aus dem Neuen Testament, dem ersten Brief des Petrus, Kapitel 4, die Verse 12 und 13: „Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.“

Die Apostel Clement Haeck aus Luxemburg und Gerald Bimberg aus Magdeburg waren als Gäste dabei, und der Stammapostel forderte sie zur weiteren Wortverkündigung auf. Von den süddeutschen Aposteln wurde Apostel Hans-Peter Schneider, der den Apostelbereich Heilbronn leitet, um einen Predigtbeitrag gebeten.

Ein gemischter Chor, den Sängerinnen und Sänger der Gemeindechöre des Kirchenbezirks bildeten, sowie ein Instrumental-Ensemble gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit und stimmten schon vor Gottesdienstbeginn die Gemeinde festlich ein.

Gott erleben

„Auch in diesem Jahr werden wir immer wieder die Allmacht Gottes erleben können; das ist meine absolute Überzeugung“, sagte der Stammapostel im Blick auf das Lied „Ich glaube“, das der gemischte Chor nach dem Vorlesen des Bibelworts vortrug. Gott könne helfen, wenn die Menschen meinten, es sei alles hoffnungslos, und auch heute Wunder tun, unterstrich er. Auch 2015 sollten die Glaubenden, wenn sie erlebten, dass geholfen worden sei, dies nicht menschlichem Können, sondern Gottes Allmacht und Liebe zuschreiben. Dann hätten sie Grund, sich zu freuen. „Wir werden uns darüber freuen können, wenn wir das Eingreifen Gottes erkennen und nicht meinen: ‚Ach ja, jetzt haben wir einmal Glück!‘“, so der Stammapostel.

Freude in Christus

2015 solle zum „Jahr der Freude in Christus“ werden, erinnerte der Stammapostel an das Jahresmotto. Diese Freude bedeute nicht, heiter und fröhlich zu sein, was immer auch geschehe – „Das geht nicht, das wäre wirklich realitätsfremd!“ –, sondern Freude in Christus sei ein Wohlergehen der Seele, das Empfinden der Nähe Christi und der Geborgenheit in ihm. Deshalb könnten die Gläubigen auch dann, wenn es ihnen nicht gut gehe, in Glaubensanfechtung und sogar im Leid Freude in Christus haben.

Auch im neuen Zeitabschnitt würden sie mit Sorgen, mit Krankheit und dem Tod des einen oder anderen konfrontiert werden, Ungerechtigkeit ausgesetzt sein, mit der Unvollkommenheit des Nächsten und mit der eigenen Unvollkommenheit zu schaffen haben, der Glauben und das Gottvertrauen würden angefochten … – doch „auch in Zeit tiefer Trübsal wirst du die Liebe unseres Herrn und Meisters erleben können. Du wirst dich darüber freuen können!“, machte er Mut.

Im Blick auf die „gar nicht so glänzenden“ Prognosen, die der christliche Glaube habe, sei es dennoch nicht realitätsfremd, das Jahr 2015 als Jahr der Freude in Christus zu begehen. Denn der Herr werde seinen Heilsplan fortsetzen. „Wir wollen uns weiterhin freuen: ‚Wir haben einen Erlöser!‘“, appellierte er.

Dem Nächsten Freude bereiten

Freude habe man nicht nur dann, wenn man selbst etwas Schönes bekomme, sondern fast noch größere Freude gewinne man daraus, wenn man dem Nächsten Freude bereite, führte der Stammapostel in der Predigt zudem aus. „Lasst uns auch Quellen der Freude erschließen, indem wir unseren Nächsten erfreuen!“, bat er die Gemeinde.

Bezirk Peiting

Der Kirchenbezirk Peiting wird gebildet aus den Gemeinden Füssen, Garmisch-Partenkirchen, Kaufbeuren, Marktoberdorf, Murnau, Peißenberg, Peiting, Pfronten, Schongau und Weilheim. Fritz Schönenborn, der das Amt „Bezirksältester“ trägt, ist als Vorsteher des Kirchenbezirks beauftragt. Er wird unterstützt von Bezirksevangelist Roland Ländle.

Der Bezirk Peiting gehört, wie die Bezirke Augsburg, Ingolstadt, München-Nord, München-Süd und Rosenheim, zum Apostelbereich München, den Apostel Wolfgang Zenker und Bischof Paul Hepp leiten.