Da Buß- und Bettag ist, feiern die Kirchengemeinden in Süddeutschland Gottesdienst am Mittwochabend, 20. November 2019.

Zu dem Gottesdienst am Buß- und Bettag sind Gäste herzlich willkommen. Gottesdienstbeginn ist um 20:00 Uhr. (Ein geeigneter Gemeindestandort findet sich durch Eingabe von Ort oder Postleitzahl über die Gemeindesuche.)

Die Predigt im Gottesdienst am Buß- und Bettag, 20. November 2019, steht unter dem Gedanken „Buße und Umkehr“, Basis ist das Bibelwort aus dem Markus-Evangelium 1,15.

Buße – Umkehr – Vergebung

Buße bedeutet die Einsicht, gesündigt zu haben, und dies zu bereuen. Durch den Glauben an Jesus Christus hat der Sünder die Chance, „umzukehren“, also sich ernsthaft vorzunehmen, Fehler und Schwächen zu überwinden – durch Jesus Christus erlangt er Gnade und Vergebung.

Die Vergebung der Sünden wird im Auftrag Jesu durch die Apostel sowie mit Bezug auf das Apostelamt durch die priesterlichen Amtsträger verkündigt; sie geschieht unmittelbar nach dem gemeinsamen Beten des Vaterunsers im Gottesdienst.

Buß- und Bettag im Gottesdienst begehen

Traditionell wird der Buß- und Bettag in den neuapostolischen Kirchengemeinden hierzulande im Gottesdienst begangen. Solange er ein gesetzlicher und damit arbeitsfreier Feiertag war, feierten die Gemeinden im Gottesdienst am Vormittag den Buß- und Bettag, seit 1995 im Abendgottesdienst.

Ein gesetzlicher Gedenk- und Feiertag war der Buß- und Bettag seit Ende des Zweiten Weltkriegs in der Bundesrepublik Deutschland (in Bayern regional erst ab 1952, gesamt ab 1981), nach der Wiedervereinigung galt er deutschlandweit. Seit 1995 ist der Buß- und Bettag aus wirtschaftlichen Gründen kein arbeitsfreier Tag mehr (Einführung der Pflegeversicherung).

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