Gemeinsam als eine große Gemeinde haben neuapostolische Christen in ganz Europa und in einigen Gebieten in Westafrika den Gottesdienst am Pfingstsonntag, 15. Mai 2016, gefeiert. Stammapostel Jean-Luc Schneider führte den Gottesdienst in Frankfurt am Main durch. In über 380 Kirchengebäuden, die für den Satelliten-Empfang ausgerüstet sind, feierten die Gemeinden in Süddeutschland den Pfingstgottesdienst 2016 mit.

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Ein Bibelwort aus dem Neuen Testament, Galater 5, Vers 25, war Grundlage für die Predigt des Stammapostels, der der höchste Geistliche in der Kirche ist und den Petrusdienst versieht: „Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.“

„Leben im Geist“, so hieß – passend zum Bibelwort für die Predigt – das Motto für das Pfingstfest 2016. Die Bibellesung an diesem hohen kirchlichen Feiertag erfolgte aus Apostelgeschichte 2,1-4 und 12-21.

„Leben im Geist“ heiße, sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen, so der Stammapostel zum Pfingstfest. Der Heilige Geist lehre die Glaubenden, dem Beispiel Jesu Christi zu folgen, und stärke sie in ihrem Bemühen, sich täglich neu für Gott zu entscheiden und Gottmissfälliges und Böses zu besiegen. Als Elemente eines solchen „Lebens im Geist“ nannte der Stammapostel das Beten in uneingeschränktem Gottvertrauen und die Ausrichtung auf die Wiederkunft Christi. Auch führte er in diesem Zusammenhang die Liebe zum Nächsten an, die eine Gabe aus dem Heiligen Geist sei.

Alle Bezirksapostel – Leiter einer oder mehrerer neuapostolische Gebietskirchen – aus Europa nahmen an dem Gottesdienst in Frankfurt am Main teil. Zu einem Predigtbeitrag rief der Stammapostel Bezirksapostel Wilfried Klingler aus Mitteldeutschland, Apostel Jürg Zbinden aus der Schweiz und Apostel Volker Kühnle aus Süddeutschland.

Berichte zum Pfingstfest 2016 sind auf der Website der Neuapostolischen Kirche International sowie im internationalen Online-Magazin der Neuapostolischen Kirche publiziert.