… wurde am 3. Februar 2015 beim „Friedenstreffen“ in der niederbayerischen „Drei-Flüsse-Stadt“ Passau gesetzt.

In Passau gibt es, wie in etlichen Städten, einen „Runden Tisch der Kirchen, Religionen und Weltanschauungsgemeinschaften“. Dessen Teilnehmer versuchen, das Gespräch zwischen den verschiedenen Glaubensgemeinschaften in Passau zu fördern und zu stärken: „Wir halten den Dialog der Religionen für notwendig und sinnvoll. Der Dialog hat zum Ziel, sich kennenzulernen und ein friedliches, tolerantes Miteinander zu leben. Der Dialog wird mit gegenseitiger Achtung und Respekt sowie auf Augenhöhe geführt.“

Angesichts des weltweiten Terrors, der sich auch in Europa beim Anschlag im Januar auf die Zeitschriftenredaktion „Charlie Hebdo“ in Paris zeigte, sei es Zeit, „ein Zeichen für Frieden und Toleranz zu setzen“, befanden die Teilnehmer des „Runden Tischs der Religionen Passau“ und luden zu dem Friedenstreffen am 3. Februar ein. „Wir wollen ein Zeichen setzen und zum Ausdruck bringen, wonach wir alle Sehnsucht haben: nach Frieden und Toleranz!“, so die Veranstalter. Weiter führten sie aus, dass in Passau die verschiedenen Religionen friedlich miteinander lebten und seit Jahren in einem guten Dialog stünden.

Bei seiner letzten Sitzung hatte der „Runde Tisch“ eine Erklärung verfasst, die auch bei dem Friedenstreffen verlesen wurde. Darin heißt es: „Religiöser Glaube darf nicht zur Legitimation von Gewalt und Terror missbraucht und pervertiert werden.“ Auch wird klargestellt: „Die Würde aller Menschen ist unantastbar. Dies schließt Diskriminierung, Beleidigung, Verunglimpfung, Rassismus und Fremdenhass aus.“ Die „politische Instrumentalisierung von Religion“ wird abgelehnt. Einhellig sind sich die Teilnehmer des „Runden Tischs der Religionen Passau“ einig: „Frieden zwischen den Religionen ist ein wichtiger Baustein für den Frieden in der Welt.“

Für die Neuapostolische Kirche, deren Gemeinde in Passau (Kirchenbezirk Landshut) in der Spitalhofstraße 65b ihre Versammlungsstätte hat, nehmen im Auftrag des Gemeindevorstehers regelmäßig zwei Gemeindemitglieder am „Runden Tisch der Religionen“ teil.

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