… sangen die 20 Jungen und Mädchen des Kinderchores aus dem Kirchenbezirk Künzelsau mit viel Begeisterung und der dazugehörenden Gestik im Konzert am 24. Juli 2016. Das Konzert fand auf der großen Bühne der baden-württembergischen Landesgartenschau (LaGa) in Öhringen statt.

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Bei der LaGa sind die Beiträge der Neuapostolischen Kirche ein fester Bestandteil des Programms, das von der Initiative "Kreuz + mehr", einem Zusammenschluss kirchlicher Gemeinschaften, gestaltet wird. Das Konzert am Sonntagnachmittag, 24. Juli, bildete einen Programm-Höhepunkt seit Beginn der LaGa im April.

So bunt wie die Blumenpracht sollten die Beiträge des Konzerts sein; Lob, Bitte, Bekenntnis und Dank gegenüber Gott, zusammengefügt zu einem Strauß von Liedern und Melodien. Das Programm gestalteten ein gemischter Chor aus dem Kirchenbezirk Künzelsau, der Kinderchor und der Jugendchor des Kirchenbezirks – mit Jugendlichen aus dem benachbarten Kirchenbezirk Schwäbisch Hall – sowie das Orchester mit Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aus dem Kirchenbezirk Heilbronn.

Schon zur Probe vor dem Konzert versammelten sich viele Zuhörerinnen und Zuhörer und gaben reichlich Beifall. Der erste Gesangsbeitrag des gemischten Chores: „Komm her, freu dich mit uns…“ war schon mehr als eine gesungene Einladung. Diesen Liedgedanken griff Moderator Andreas Schilpp in seiner kurzen Begrüßung auf.

Als am Freitagabend unter dem Schock des Amoklaufs in München seine Gedanken zur Moderation wie weggefegt gewesen seien, habe er sich gefragt, ob man jetzt einfach fröhliche Lieder von und zu Gott singen könne. Er habe dies mit einem Ja beantwortet, wobei es nicht einfach sei, wenn sich Schrecken, Mitgefühl und Angst auf einen legten. Genau dann sei es jedoch wichtig, dass Christen sich an die frohe Botschaft und die Worte des Herrn erinnerten: „Fürchtet euch nicht!“ Dann finde man wieder Frieden und Ruhe in Gott.

Im Gedenken an die Opfer des Amoklaufs trug das Orchester danach das getragene Lied von Gerrit Junge vor: „Lass du mich stille werden, mein Herr und Gott“.

Die Klangkörper bildeten einzeln und zusammen eine brillante Einheit. Es entstand nicht nur eine Klangharmonie – man konnte die innere Herzensharmonie und die Identifikation der Vortragenden mit den Inhalten der Vorträge förmlich spüren. Ein Gesangshöhepunkt war der Vortrag mit Solo in der Swahili-Sprache: „Baba Yetu“ (das gesungene „Unser Vater“).

Die ca. 700 Konzertbesucherinnen und -besucher dankten mit herzlichem Beifall allen Mitwirkenden für das großartige Konzert; ein Erlebnis, das sicher nicht so schnell „verblüht“.