Die Auferstehung Jesu Christi ist die Grundlage des Glaubens. Er beruht auf dem österlichen Zeugnis: „Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ Dies verkündigten die Apostel zur Zeit Jesu Christi, dies verkündigen die Apostel heutiger Zeit.

In den Gottesdiensten am Ostersonntag, 5. April 2015, lag der Predigt das Bibelwort zugrunde: „Mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus“ (Apostelgeschichte 4,33).

Dass Jesus Christus auferstanden ist, begründet die Hoffnung der Christen auf ewiges Leben. Der Tod hat nicht das letzte Wort, und er kann schon gar nicht von Christus trennen. Die Glaubenden können mutig in die Zukunft sehen, der Zusage des Herrn vertrauend, wie sie im Johannesevangelium zu lesen ist: „Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt“ (Kapitel 11, Vers 25). Die Auferstehung Christi bestärkt auch in der Glaubensüberzeugung, dass Gott ein Gott der Liebe und des Lebens ist.

„Weil wir mit Christus auferstehen möchten, wollen wir schon heute in ihm und für ihn leben, seine Auferstehung verkündigen und uns nach dem Evangelium ausrichten“, so Stammapostel Jean-Luc Schneider, geistliches Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, in seinen Gedanken zum Ostergottesdienst 2015.

In Süddeutschland führte Bezirksapostel Michael Ehrich den Ostergottesdienst in der Kirche in Nördlingen (Kirchenbezirk Nördlingen, Apostelbereich Nürnberg) durch. Apostel Dieter Prause, Leiter des Apostelbereichs Nürnberg, war in seiner Begleitung. Eine Bild-Ton-Übertragung dieses Ostergottesdienstes gab es nach Gunzenhausen und Lauingen.

Die weiteren süddeutschen Apostel feierten in ihren Arbeitsbereichen den Ostergottesdienst: Apostel Herbert Bansbach in Heidelberg, Apostel Volker Kühnle in Reutlingen-Süd, Apostel Jürgen Loy in Aichwald-Aichschieß, Apostel Martin Schnaufer in Vöhringen, Apostel Hans-Peter Schneider in Crailsheim, Apostel Wolfgang Zenker in Dachau und Apostel Hans-Jürgen Bauer in Giengen an der Brenz.

Die Bibellesung an diesem kirchlichen Hochfest war diesmal aus 1. Korinther 15. In dem Brief des Apostel Paulus heißt es in den Versen 3-8,20-28, die vorgelesen wurden: „Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift; und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln. Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden. […] Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm ‚alle Feinde unter seine Füße legt‘ (Psalm 110,1). Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. Denn ‚alles hat er unter seine Füße getan‘ (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.“

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