In den Gottesdiensten am Sonntag, 10. Mai 2015, der vielerorts als „Muttertag“ gilt, wurde die Nachfolge Christi beleuchtet. Als Bibelwort lag der Predigt Vers 21 aus dem Matthäus-Evangelium, Kapitel 19, zugrunde – der Aufruf Jesu Christi im Gespräch mit dem sogenannten „reichen Jüngling“, zu kommen und ihm nachzufolgen.

Diesen Aufruf des Herrn kann jeder Christ zu seiner ganz persönlichen Sache machen und sich fragen: Was ist in meinem Leben wirklich wichtig? Was ist mein Lebensinhalt, mein Lebensziel – Gottes Reich oder nur irdische Dinge?

Handeln nach Gottes Willen gehört zu der Nachfolge Jesu Christi. So ist es den Glaubenden auch wichtig, die Zehn Gebote – in denen sich Gott an alle Menschen wendet – zu befolgen. Das vierte Gebot lautet: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass dir‘s wohl gehe und du lange lebest auf Erden.“ Kindern stellt sich gemäß dem Gebot, unabhängig von ihrem Alter, die Aufgabe, ihre Eltern zu ehren, doch auch die Eltern haben Pflichten, nämlich für die Kinder zu sorgen und ihnen Vorbild zu sein. Ist das Verhältnis gegenseitig von Liebe und Vertrauen geprägt, zieht dies Gottes Segen nach sich.

In einigen Gemeinden wurden nach dem Gottesdienst am 10. Mai – dem „Muttertag“– die Mütter und Frauen mit einer Blume beschenkt oder durch ein Lied erfreut. Wie neuapostolische Christen den „Muttertag“ auf der Glaubensebene verstehen können, zeigt Stammapostel Wilhelm Leber auf, Präsident der Neuapostolischen Kirche International bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2013. Seine Gedanken sind im internationalen Nachrichtenmagazin nac.today veröffentlicht: „Das Mütterliche im Glaubensleben – ein Dankeschön“

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